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We are the dreamers of dreams – Düfte zum Träumen

28 Feb

serendipMeerjungfrau(en) ist mit Abstand der am häufigsten gesuchte Begriff, durch den Leser auf diesen Blog gelangen.

Ich hatte einmal einen Artikel zum Baden mit ätherischen Ölen metaphorisch mit Der Duft der Meerjungfrauen betitelt.

Seitdem erinnert mich die Meerjungfrau, dieses  eben-so liebreizende wie un-heimliche Fabelwesen, täglich daran, dass die Menschen da draußen allem Anschein nach auf der Suche nach dem Fabelhaften sind. Und zugegeben, ich bin es auch.

Es ist vielleicht die Sehnsucht nach dem Wunder, dem Unerklärlichen, dem Ungewöhnlichen, dem Märchen und den alten Geschichten, die als archetypische Repräsentationen in uns wohnen.

Es ist dieses Gefühl, dieser kurze Moment, in dem die Realität einen besonderen Glanz erhält, dieses Funkeln und Glitzern, verdichtet in einer symbolhaften Kreation.

Was passiert wenn dieser fantastische Funke doch irgendwie in die normale Realität überschlagen würde?

Dann träumen wir. Und wenn wir träumen, dann ist das Unmögliche möglich und wir sind unserer Seele ganz nah. Der Rahmen, in dem man sich normalerweise bewegt, löst sich auf und formt sich neu. Die Seele jongliert mit verschiedenen Elementen des Erlebten, setzt sie neu zusammen, lässt mal etwas fallen und fügt Neues hinzu.

Widersprüchliches kann nebeneinander existieren, wir entwickeln Kräfte, von denen wir nichts wussten, sprechen fremde Sprachen, die im richtigen Leben gar nicht existieren, üben Berufe aus, die wir nie erlernt haben, retten Leben, gehen unter, stehen wieder auf, sind reich oder arm, berühmt, Waisenkinder oder ein Tier, wir erleben Dimensionen des Seins, von deren Existenz wir im normalen Leben nichts wissen.

Und doch – leben alle diese Versionen von uns selbst tief im Inneren der Seele als Quelle der Kraft, als Ressourcen als Möglichkeit zu sich selbst zu finden. Immer wieder, jede Nacht aufs Neue.

In jedem Fall zeigt der Traum, dass wir viel mehr sind, als wir glauben, dass wir viel mehr können, als wir uns zutrauen und dass wir viel mehr wissen, als gedacht.

Düfte eignen sich hervorragend dazu, die Welt der Träume und gleichzeitig das Reich der Nachtseele zu erkunden. Mit der Anwendung ätherischer Öle habe ich immer wieder beobachtet, dass…

  • ich mich viel besser an meine Träume erinnern kann
  • die Träume farbiger, plastischer und ereignisreicher waren
  • die Träume oft ein bestimmtes Thema hatten (das sich manchmal über mehrere Traumnächte fortsetzte)
  • die Träume sich sehr echt anfühlten
  • die Erinnerung an Träume mit manchen Düften ganz ausblieb, kombiniert mit tiefer Regeneration

Die besten Erfahrungen habe ich mit Düften gemacht, bei denen subjektiv das Gefühl entsteht, dass der Körper tief in das Federbett einsinkt, während der Geist ganz leicht wird und in die entgegen gesetzte Richtung wie der Körper strebt:

Ein Sofa im Garten Eden – Römische Kamille

Miss Mille Fiori – Jasmin

Die Muse – Muskatellersalbei

Das alles sehende Auge – Osmanthus

Die Sternenprinzessin – Sternanis

Der Paradiesvogel – Tonka

Für den tiefen, regenerativen Schlaf:

Die Wurzelfrau – Vetiver

Ein Kurs in Wundern – Narde

Spiegel aus Holz – Zeder

Meister der Stille – Weihrauch

Als Massageöl, Bad oder Inhalation vor dem Schlafengehen.

Vor dem Schlafengehen sollte man sich fest vornehmen, sich am nächsten Morgen an den Traum zu erinnern. Am besten, man legt sich ein Traum-Tagebuch auf das Nachtkästchen und notiert sofort nach dem Aufwachen seine Eindrücke.

Bleibt nur noch die Frage: Träumen wir die Träume oder träumen sie uns?

Mein Anti-Virus Programm – Sofortmaßnahmen mit ätherischen Ölen

25 Jan

lilasEs gibt Tage, da wacht man morgens auf und spürt so ein verdächtiges Kratzen im Hals, die Nase ist verstopft und der Kopf schmerzt. Mist, eine Erkältung ist am Kommen, mal wieder irgendwo angesteckt, ausgerechnet jetzt…

Erstaunlicherweise lässt sich eine Infektion in vielen Fällen noch recht gut mit ätherischen Ölen abwenden und am nächsten Tag ist alles wieder gut. Hierfür eignen sich ätherische Öle, die das Immunsystem pushen. Mit Hilfe der ätherischen Öle kann das Immunsystem dann wieder die Oberhand gewinnen und die Symptome verschwinden. So erkläre ich mir zumindest die Wirkung.

 In diesem Beitrag möchte ich mein Anti-Virus-Programm vorstellen, das mir schon oft sehr gut geholfen hat. Es gibt natürlich einige Düfte, die in Frage kommen.

Meine Favoriten sind Tulsi, Oregano, Thymian linalool & thymol, Palmarosa, Lavendel,  Zitrone, Rosmarin cineol, Kardamom, Angelikawurzel, Zimtrinde, Ingwer.

Folgenden Mischungen sind im Lauf der Zeit eher zufällig entstanden und ich habe persönlich sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Die erste Maßnahme ist die Inhalation von Thymian linalool und Zitrone. Hierzu gebe ich je 1 Tropfen auf ein Wattepad und atme den Duft tief ein. Mehrmals täglich.

Dann mische ich mir folgendes Öl, das sofort auf die Fußsohlen aufgetragen wird. Dies wiederhole ich noch 2-3 mal am Tag oder nach Gefühl auch öfter.

Push-up für das Immunsystem 

3 Tr. Tulsi
4 Tr. Thymian linalool
5 Tr. Zitrone
20 ml Mandelöl
 

Am Abend vor dem Schlafengehen nehme ich folgendes Aroma-Bad:

100g Meersalz
5 Tr. Palmarosa
3 Tr. Lavendel extra
2 Tr. Kardamom
 

Vor dem Schlafengehen reibe ich nochmals die Füße mit oben genannter Mischung ein.

Am nächsten Morgen sind die Symptome dann meistens weg. Natürlich klappt es nicht immer, aber öfter als man denkt.

Durch das Feuer gehen – Aromatherapie bei Stress und Burnout

21 Sep

In der Sprache der Massai bedeutet Serengeti  „das endlose Land“.

Unter der heißen Sonne Afrikas brennen Jahr für Jahr ausgedehnte Lauffeuer die Vegetation der Savanne nieder, doch im Frühling blüht die Flora der Serengeti in üppiger Pracht wieder auf.

Das Element des Feuers ist auch im Menschen aktiv. Ständig erzeugen wir Wärme und Energie, wir „verbrennen“ Nahrung oder „brennen“ aus Leidenschaft, Begeisterung und Eifer. Auch die Stressreaktion mobilisiert kurzfristig große Energiereserven. Wenn diese nicht durch körperliche Betätigung verbraucht werden, verwandeln sie sich schnell vom Freund zum Feind.

Um den Energiespeicher wieder aufzufüllen ist das menschliche Ökosystem darauf ausgerichtet, ein Kräftegleichgewicht herzustellen. Auf Anspannung folgt Entspannung, auf Bewegung folgt Ruhe.

Wenn über einen langen Zeitraum mehr Energie verbrannt als aufgefrischt wird und der Wille die Bedürfnisse des Körpers dominiert, führt die anhaltende Anstrengung Schritt für Schritt in einen Zustand des Ungleichgewichts, der Erschöpfung und schließlich zum unkontrollierbaren Feuersturm – Burnout.

Mit Aromatherapie in die Balance zurückfinden 

Dufteindrücke werden über-wiegend unbewusst verarbeitet, ohne Verstand oder Willenskraft mit einzubeziehen.

Stattdessen werden neben dem emotionalen Erleben folgende physiologische Regelkreise des Körpers angesprochen:

  • Hormonausschüttung
  • Schlaf-Wachrhythmus
  • Blutdruck
  • Körpertemperatur

Aromatherapie dient der intuitiven Wiederherstellung der inneren Balance.

Das Feuer löschen – Aromatherapie bei Stress und Burnout

Körperliche und psychische Erschöpfung bauen sich über einen längeren Zeitraum auf, jedoch werden die Symptome mit der Zeit immer stärker und oft nicht rechtzeitig wahrgenommen. Körper und Psyche geben deutliche Signale, wenn sie Erholung brauchen.

Tun Sie es den Gräsern und Bäumen der Savanne gleich und füllen Sie rechtzeitig die unterirdischen Energiespeicher auf!

  • Bei Stress bieten sich entspannende, regenerierende, geistig beruhigende, entkrampfende, entzündungshemmende, entgiftende, zentrierende und stimmungsaufhellende Düfte an.
  • Bei Burnout helfen zusätzlich stark sedierende und erdende Düfte, die eine tiefgreifende Regeneration ermöglichen, in Kombination mit psychisch stark aufbauenden und emotional stabilisierenden Düften.

Nach einer ersten Erholungsphase kann dann langsam mit aktivierenden und motivierenden Düften gearbeitet und mit einer Neugestaltung der Lebensgewohnheiten begonnen werden. Burnout ist immer eine Aufforderung seine Sicht der Dinge, Lebensweise oder Gewohnheiten zu verändern.

Grundsätzlich braucht Heilung Zeit und Geduld. Die Stressregulierung mit Düften ist ein Prozess, an dessen Beginn der Wunsch nach Veränderung steht.  Mögliche Stationen auf dem Weg der Heilung könnten sein…

Ruhe finden und Regenerieren – Loslassen und Reinigen – Körper und Seele stärken – Gewohnheiten hinterfragen und ändern  – Neubeginn wagen

Am besten schlagen ätherische Öle an, wenn sie individuell für einen Menschen in seiner aktuellen Situation ausgesucht werden, denn die Auslöser für Stress und die individuellen Bedürfnisse können stark variieren. Entsprechend der gewünschten Wirkung müssen die ätherischen Öle immer neu gewählt  werden.

Überblick ätherischer Öle bei Stress und Burnout

  • (tiefen-)entspannend: Lavendel extra, Muskatellersalbei, Römische Kamille, Neroli, Ylang Ylang, Petit Grain Bigaradier, Rosengeranie
  • stark sedierend: Vetiver, Zeder, Narde, Jasmin, Vanille, Patchouli, Sandelholz, Weihrauch
  • geistig klärend/beruhigend: Zitrone, Grapefruit, Zypresse, Niauli, Eukalyptus
  • angstlösend: Basilikum, Kardamom, Rose, Jasmin, Bergamotte, Angelikawurzel, Zitronenmelisse
  • stimmungsaufhellend: Palmarosa, Orange, Rosengeranie, Grapefruit, Zitronenmyrte

Aroma-Rezepte:

Für Stress und Burnout ist der Abend eine sehr gute Zeit, um folgende Mischungen anzuwenden und zwar entweder als Fußmassage oder als Aromabad.

Sorgenfrei                                                       Tiefenentspannung

2 EL Mandelöl bio                                                              2 EL Mandelöl bio
1 Tr. Bergamotte                                                                1 Tr. Jasmin sambac
1 Tr. Lavendel extra                                                           1 Tr. Atlaszeder
1 Tr. Sandelholz                                                                 1 Tr. Vetiver
 

Regelmäßige Aroma-Massage bei einer/einem fachkundigen Aromatherapeut(in) können in relativ kurzer Zeit zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität beitragen!

Die Serengeti lebt

Das Element Feuer ist verzehrend aber auch reinigend. Die Asche auf dem Boden der Serengeti macht die Savanne zu einem fruchtbaren Land, sobald der Regen fällt. Das „endlose Land“ ist leere Weite und ein Raum des Neubeginns. Die Düfte sind zuverlässige Begleiter auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt.

Hüterin des Seelenkerns – Tuberose

20 Apr

Wenn sich die weißen Blüten der Nachthyazinthe öffnen, entströmt ihnen ein narkotischer, süßer und leicht würziger Duft mit einem Hauch von Zimt.

Die Tuberose agiert ähnlich wie Jasmin im Verborgenen, in der Nacht, im Urgrund der Seele. Mit ihr senkt sich der Schleier des narkotischen, tiefen Schlafes und geleitet die Seele durch die archaische Traumlandschaft – auch am Tag.

Mit Bestimmtheit dringt sie bis tief ins Innere vor bis an Orte, die man selbst nur selten besucht hat. Leise, geschmeidig, gleitend.

Über eine Woche hat der Duft der Tuberose Material aus meinen Seelentiefen geborgen und hat mir Zugang verschafft zu meinem emotionalen Gedächtnis. Sie hat eine Schleuse vom Herzen her geöffnet und verschiedene bedeutsame mit Herzblut vermischte Erinnerungen offenbart.

Im Beisein der Tuberose erinnert sich das Herz: gespeicherte Gefühle, die (noch immer) aus dem Unbewussten heraus das Leben im Hier und Jetzt zu beeinflussen wagen, werden aufgegriffen und gezeigt. Interessanterweise werden neben den größten Verlusten  und Enttäuschungen auch die größten Triumphe und Glücksmomente aus dem Seelenleben akquiriert. Die Süße neutralisiert die Bitterkeit!

Nach einigen Traumnächten mit Tuberose fühlt sich mein Unbewusstes plötzlich viel plastischer und vielschichtiger an. Es scheint als seien unter der normalen Traumlandschaft oder dem, was ich normalerweise als Unbewusstes wahrnehme, noch weitere, tiefere Schichten. Während ich tiefer sinke, glätten sich gleichzeitig die Wellen meiner emotionalen Seelenwelt, ein merkwürdiger Vorgang der Abstraktion setzt sich in Gang.

Es ist ein Schwellenbereich in mir, an dem die konkrete Wahrnehmung des Selbst ins Abstrakte übergeht, die Mündung, an der das Seelenschiff aufs offene Meer segelt, um in die unendliche Weite der Schöpfung einzutauchen.

Um mich herum wird es leer und leise, das ICH fühlt sich an wie eine kompakte pulsierende Kugel – mein Seelenkern. Dort spiegelt sich das eigene menschliche Sein in seiner hellsten und reinsten Form. Hüllenlos, bedingungslos, makellos, mühelos, unantastbar.

In den tiefsten Tiefen des Herzens glüht ein geheimer, ewiger Lebensfunke als Urform der eigenen Identität. Die Botschaft der Tuberose ist der Energieerhaltungssatz der Seele: alle Energie bleibt erhalten, nichts geht je verloren, alles wandelt sich und nimmt andere Formen an.

In der Duftlandschaft der Tuberose mag man sich verlieren, um sich am Ende wiederzufinden. Die als verloren geglaubten Splitter der Seele, können im neuem Gewand erkannt und wiedergefunden werden und das ist die zutiefst heilsame Erfahrung mit der Hüterin des Seelenkerns.

The pain of yesterday is the strength of today. Paulo Coelho

Affirmation: “Nichts geht je verloren, alles wandelt sich!”

Duft: Polianthes tuberosa, Indien

Verwendeter Pflanzenteil: Blüte

Gewinnung: Ölextraktion

Ein Sofa im Garten Eden – Römische Kamille

12 Jan

Die römische Kamille ist ein duftendes Potpourri aus frischen Früchten der Saison, etwas Heu, randvoll mit aufgeblüh-ten Blumen, umrankt von wilden Girlanden von Beerensträuchern.

Ein warmer, lauer Sommertag im Garten Eden.

Vor meinem inneren Auge taucht eine wilde Sommerwiese auf. Ein kleiner Pfad führt durch sie hindurch und mittendrin finde ich geschützt in einer Laube aus Kletterpflanzen und wilden Rosen ein riesiges Sofa wie aus dem Märchen, mit riesigen weichen Kissen.

Die voll aufgeblühten Rosen hängen bis auf die Polster herab, so als würden sie sich von ihrer schweren Last erholen wollen.

Die paradiesische Ruhe ist über eine Leiter zu erreichen. Oben angekommen lege ich mich auf das Sofa. Eine weiche dicke Zudecke breitet sich wie von Zauberhand über mir aus. So als sei dies ein Startsignal, sinke ich innerlich nach unten, meine Organe, meine Gliedmaßen, meine Gedanken, alles sinkt nach unten. Ich lasse los, gebe auf, werde weich.

Plötzlich ist alles still, alles gut, der Lärm der Strassen abgestellt, die Gedanken sind mollig warm eingehüllt und während mein Körper in der Weichheit der Matratze versinkt, schlüpft das Nervenkostüm in seinen Schlafanzug und ruht aus.

Dieser Duft hat die außergewöhnliche Eigenschaft, die Nerven zu streicheln, die Flut der Reize zu stoppen und das Hamsterrad anzuhalten. Es geschieht einfach.

Die römische Kamille singt die besten Schlaflieder und mit der Routine eines erfahrenen Hypnotiseurs erzeugt sie mit wenigen Worten diesen einfachen, schwebenden, fast naiven Ruhezustand, in dem man gleichzeitig aus der Fülle schöpft und die Ressourcen wieder auffüllen lernt. Die Fülle der römischen Kamille ist wie ein prall gefüllter Fruchtkorb, einladend, süß duftend und verlockend.

Im Garten Eden ist alles angenehm, dort blüht und gedeiht alles und die Luft ist erfüllt von der Energie der Herrlichkeit.

Die römische Kamille schenkt mir das Gefühl aus Kindertagen: nach einem Tag voller Spiel und Freude, geborgen in einem weichen Federbett einzusinken. Während ich einschlafe, nehme ich noch wahr, wie sich die Engel um mein Bett versammeln und über mich im Schlaf wachen.

Hier haben wir es mit einem sehr zärtlichen, wohlwollenden und umsorgenden Duft zu tun. Sie (der Duft fühlt sich weiblich an) nimmt die Spitzen und die Schärfe aus den Gedanken ebenso wie aus den Eingeweiden. Sie umhüllt aufgeriebene und blank liegende Nerven mit Fürsorge und dreht bei Bedarf ganz heimlich die Sicherung des zentralen Nervensystems heraus, bevor es zu einem Kurzschluss kommt.

Die römische Kamille ist in ihrer Natur freigiebig und besitzt die Kraft der Regeneration. Wer schon einmal auf einem Rasen aus römischer Kamille gelegen oder gestanden hat, wird schon einmal beobachtet haben, dass sich die niedergedrückten, dicht wachsenden Triebe der römischen Kamille zu ihrer ursprünglichen Form aufrichten, so als wäre nichts geschehen.  Nach ein paar Minuten findet man anstatt niedergetrampelter Halme wieder denselben einladend duftenden Rasenteppich vor.

Wenn schweres Gewicht auf der  Seele lastet, ist die römische Kamille daher die Beste, da sie weiß mit schweren Lasten umzugehen. Sie entschärft Situationen der Überreizung und Überforderung und bringt uns für eine gewisse Zeit in den Garten Eden, den Ort der paradiesischen Ruhe.

Dort werfen die Engel dann ihren himmlischen Staubsauger an, ziehen die heiß-glühenden Energien ab und wie im Schlaf verfliegen Stress, Sorgen und Ärger. So einfach geht das!

Affirmation: “Ich sinke in friedvolle Geborgenheit!”

Duft: Chamaemelum nobile, Frankreich

Verwendeter Pflanzenteil: Blüten

Gewinnung: Destillation

Elementarteilchen des Glücks – Kakaobohne

10 Okt

Die Azteken bereiteten aus der Kakaobohne und Wasser das göttliche Getränk Xocólatl zu, was so viel bedeutet wie “Bitteres Wasser”.

Dementsprechend über-rascht der Duft der Kakaobohne mit einem herben, warmen und leicht animalischen Dufterlebnis, das mit dem süßen Aroma von Schokolade nichts zu tun hat, wohl aber mit dem Geheimnis eines archaischen Mythos, dem konzentrierten elementaren Glücksgefühl.

Die bittere Note im Duft weist auf das Überwinden von Bitterkeit hin. In den ersten Tagen der Dufterfahrung(en) passierte so manche bittere Pille aus vergangenen Tagen mein Bewusstsein. Durch die seelisch wärmenden Elemente des Duftes konnte ich mir alles ganz entspannt ansehen und gleichzeitig lernen, die Bitterkeit und das Herbe als lebendigen Impuls aufzufassen.

Als Antidot traten nun im Schlaf ganz elementare Kräfte, die in kleinen Samenkapseln im Urgrund meines Selbst gelagert waren, zu Tage. Kleine samtig braune Speicher voller Wärme, Sicherheit und Ur-Vertrauen, die  sich Nacht für Nacht im Traum öffneten. Wie feiner Goldstaub legten sich die darin enthaltenen Partikel auf meine Seelenlandschaft – die Elementarteilchen des Glücks.

Der Schlaf ist tief und fest, die Trauminhalte werden deutlich erinnert.

Immer wenn die archaischen Kräfte durch einen Duft angesprochen werden, habe ich subjektiv den Eindruck eine lange Reise durch sämtliche Bewusstseinsschichten  zu machen, bis ich endlich am Ziel angekommen bin. Nun (nach 2 Wochen) ist es so weit, dass dieses Ur-Selbst, das sich in lebhafter Bildersprache im Traum äußerte, auch am Tag spürbar ist.

Es ist als ob der archaische Teil der Persönlichkeit ganz deutlich hervortritt und die Instinktnatur die Rolle als Wegweiser übernimmt, ohne dabei die Organisation der Persönlichkeit zu beeinträchtigen. Es fühlt sich an, als hätte man ein zusätzliches fühlendes, nicht sehendes “Augenpaar” hinzu bekommen, das direkt durch die Gedankenwelt, die Gefühlswelt, die Reize von außen hindurch blickt, bis auf den Grund der eigenen Realität und genau das Lebenswichtige vom Überflüssigen trennt.

Das kleine Glück, das sich pur in Momenten und kleinen Gesten zeigt, wird wie durch ein Vergrößerungsglas wahrgenommen. In einer warmen Mahlzeit, einem frisch gemachten, warmen Bett, einem Dach über dem Kopf, einer Umarmung oder einer Naturerfahrung.

Das Bedürfnis nach Nahrung, Wärme, Schutz, Obdach und Schlaf und die Würdigung des archaischen instinkthaften Wesens im Menschen findet mit Hilfe des Kakaoduftes  seine Erfüllung. Frei nach dem Motto: “Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.”

Der Kakaoduft führt vom Haben zum Sein, von der Bitterkeit zum elementaren Glücksgefühl der kleinen Gesten.

Affirmation: “Ich nehme das kleine Glück wahr!” “Mein Ur-Selbst zeigt mir meinen Weg!”

Duft: Theobroma cacao, Peru

Verwendeter Pflanzenteil: Frucht

Gewinnung: Alkoholextraktion (der Duft braucht Zeit, um sich zu entfalten. Der Alkohol muss dazu erst verfliegen)

Der harte Kerl – Oregano

9 Sep

Nur die Harten kommen in den Garten. Oregano ist wirklich ein starkes Zeug. Beim Riechen habe ich das Gefühl, als würde meine Nase den Duft nur portionsweise einströmen lassen, damit die Geruchsempfindung nicht zu stark ist.

Wie bei selten einem anderen Duft habe ich den Eindruck, dass Oregano jede Zelle meines Körpers durchdringt und binnen Sekunden plötzlich überall ist.

In diesem Moment hat man die Wahl zwischen zwei Alternativen: Alles oder nichts. Take it or leave it!

Ein dazwischen gibt es nicht.

Oregano führt einen Echtzeitscan aus und findet sie alle – die kleinen Gauner, Banditen und Betrüger, Viren, Bakterien, Keime. Jeder, der sich ihm in den Weg stellt, wird unerbittlich platt gemacht. Oregano ist der Sheriff, der für Recht und Ordnung sorgt, wenn im Körper einmal Zustände wie im wilden Westen herrschen. Keiner zieht schneller als er und keiner hat eine höhere Trefferquote, er ist einfach ein harter Kerl.

Oregano ist eine der stärksten Duftpersönlichkeiten, fordernd, forschend, vereinnahmend, besserwisserisch, bestimmend, bisweilen bevormundend. Wahrscheinlich zurecht.

Dieser Duft weiß genau, was zu tun ist, um die Ordnung der körperlichen Prozesse wieder herzustellen. Oregano ist für mich die Geheimwaffe gegen bakterielle und virale Infekte sowie Pilzerkrankungen und räumt das Immunsystem (wieder) auf.

Aber auch in psychologischer Hinsicht ist Oregano sehr wertvoll. Der Duft ist sehr geradlinig, würzig und kompromisslos. Es ist ein Duft der Entscheidungen, auf die Taten folgen. Es ist ein Duft, um sein Wort zu halten und das zu tun, was man (sich) versprochen hat. Vor allem aber ist Oregano hervorragend dazu geeignet, Störfaktoren ins Visier zu nehmen, diese zu verfolgen und ohne Zögern zu eliminieren.

Aber wie bereits oben angedeutet, können mit diesem Duft bisweilen die Fetzen fliegen.

Meiner Erfahrung nach wird der Körper bei der Anwendung sehr warm und der Duft arbeitet ziemlich intensiv im Inneren.  Es kommt zu einer inneren Reinigung und Entgiftung. Auf der psychischen Ebene kann der Duft zu einer Läuterung oder Katharsis führen, also zu einer psychischen Reinigung nach Momenten/Phasen emotionaler Erschütterung, mit der man zunächst klar kommen muss.

Oregano ist auf seine raubeinige Art eine große Hilfe in körperlichen und psychischen Schwächemomenten, vorausgesetzt die Konstitution ist ansonsten eher robust. Der Duft hat Führungsqualitäten und fordert einen immer wieder zum Duell heraus. Es entsteht dabei eine imaginäre Reibungsfläche, eine Arena, in der die eigene Widerstandsfähigkeit trainiert wird.

Wenn die eigene Kraft gesteigert ist, der Körper gereinigt, der Geist geklärt stellt sich das wunderbar leichte Gefühl ein, das man nur nach getaner Arbeit hat.

Oregano setzt gerne seine Ellenbogen ein, also rate ich bei sensibler Konstitution, dauerhaften Schwächezuständen davon ab, den Duft zu verwenden. Ebenso ungeeignet ist der Duft aufgrund seines hohen Phenolgehalts für Kinder und Schwangere. Diese Inhaltsstoffe können außerdem die Haut reizen.

Affirmation: “Ich bin widerstandsfähig!” “Ich härte mich ab!”

Duft: Origanum vulgare, Frankreich

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut

Gewinnung: Destillation

Der Paradiesvogel – Tonkabohne

30 Aug

Der Duft der Tonkabohne lächelt mich geheimnisvoll an und erinnert mich an ein fernes Paradies.

Seit Tagen sammeln sich Eindrücke aus lebhaften Träumen, Sehnsüchten, Wünschen und Vorstellungen und nun sitze ich hier und versuche all das in Worte zu fassen.

Die Bilder und Träume, Gefühle und Stimmungen sind sehr klar erlebbar und doch scheinen mir die Worte dafür  immer wieder wie Sand durch die Finger zu rinnen.

Immer wieder finde ich mich jenseits meiner analytischen Seite, jenseits der Sprache, fernab meines Verstandes, der normalerweise rational und effektiv das Erlebte sinnhaft verdichtet und notiert.

Stattdessen sinke ich mit dem Tonka-Duft Nacht für Nacht in den tiefsten Schlaf, den ich kenne und reise, reise, reise…

Gefühlsmäßig habe ich innerhalb der letzten drei Tage im Traum schon mehrmals den Erdball umrundet.

Es scheint als habe ich im Schlaf mein eigenes Universum erkundet, sozusagen meinen eigenen Weltraum bereist und bin irgendwo da draußen in einer entfernten Galaxie, wo die Monde um die Planeten kreisen, den Anteilen meiner selbst begegnet, die ganz weit weg  von mir zu sein scheinen aber dennoch zu mir gehören.

Auf geheimnisvolle Weise fühlt sich die Ich-Identität durch die Arbeit mit dem Tonka-Duft komplett, ganz, integriert und gesammelt an. Es fühlt sich an, als wäre das Selbstbild plötzlich koloriert statt nur schwarz-weiß.

Immer wieder tauchen fragmentarisch Fetzen von einem idealen Leben auf, von Wünschen, die auf ihre Erfüllung warten, vom eigenen kleinen Paradies. Lauter bunte Perlen, die ich in mein Seelenkleid einwebe.

Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass die größten Wünsche auch die größten Ängste in sich bergen, dass Paradies und Hölle ganz nah beieinander liegen. Und natürlich weiß ich, dass das sogenannte Paradies Ansichtssache ist. Ich weiß auch noch viel mehr, aber all dies geschieht durch meinen Verstand und der ist gerade ruhig gestellt bzw. tonkisiert.

Der Tonka-Duft ist wie ein Paradiesvogel, bunt, schillernd, exotisch, frei. Ich fühle mich eingeladen mitzufliegen und mein Universum zu überblicken. Besonders intensiv erlebe ich Gefühle, besonders plastisch tritt all das hervor, was ich mir wünsche, wonach ich mich sehne. Lauter kleine Juwelen, die mich schmücken.

Mit dem Tonka-Duft lerne ich den Stoff, aus dem meine Träume sind, besser kennen. Wünsche, die eben noch Galaxien entfernt waren, kommen gefühlsmäßig ganz nah an meine Realität heran. Ferne Aspekte meiner selbst werden durch meinen Wesenskern  magnetisch angezogen bis ich ganz und gar vollständig und vollendet bin, bis sich der letzte zu mir gehörige Partikel an mich schmiegt.

Alle Wahrnehmung dieses Zustandes gelingt nur auf der Ebene der Gefühle, Instinkte und archaischen Kräfte. Was ich spüre ist ein Urbild meiner Seele, als diese absolut unversehrt und perfekt war und nur eine Sache tat – da sein.

Die Tonka-Fee lächelt vielsagend und geheimnisvoll. Wir werden uns also wiedersehen – in einem anderen Traum vom Paradies.

Affirmation: „Ich erträume mein Paradies!“

Duft: Dipteryx odorata, Brasilien

Verwendeter Pflanzenteil: Frucht

Gewinnung: Alkoholextraktion

Der Chief – Kampher

27 Jun

Zu diesem Duft entstand zuerst ein Bild. Es zeigt einen Indianerhäuptling, der katzenhafte Züge und einen Kopfputz aus kunstvoll geflochtenem Haar und Federn trägt. Er hat in jeder Hinsicht lediglich das, was er zum Leben braucht und er weiß um die größeren Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde und wo das Glück zu finden ist. Sein Schritt ist federnd, leicht und geschmeidig.

Er weiß jede Situation, in die er gerät, weise und richtig einzuschätzen. Wenn sich ihm ein Hindernis in den Weg stellt, so überspringt er dieses mit einem geschmeidigen Satz wie eine Raubkatze. Wenn er sich doch einmal irrt, so stellt er sich blitzschnell auf die neue Situation ein.

Diese Leichtfüßigkeit und Flexibilität ist nur möglich, weil der Chief keinen Ballast mit sich trägt. Hier geht es hauptsächlich um Gefühle, die man mit sich herum trägt, die einen nach unten ziehen, wenn man gerade eben zum Sprung ansetzt…

Sich mit der eigenen Gefühlswelt auseinander zu setzen, bedeutet dem Schmerz ins Auge zu sehen und ihm zu begegnen. Unangenehme wie angenehme Gefühle brauchen eine Ordnung, damit diese ihren Platz im Raum der Tränen, im Raum der eigenen Wahrheit, im Raum der Vergebung oder im Raum des schönsten Tages finden können.

Sich von den eigenen Gefühlen zu distanzieren, so dass diese einfach aus der eigenen Wahrnehmung verschwinden, ist dauerhaft die schlechteste Lösung. Denn der Versuch, die Gefühlswelt mental so kontrollieren zu wollen, verwandelt sich in das genaue Gegenteil.

Die abgespaltenen Emotions-Asteroiden kreisen auf  ihrer Umlaufbahn irgendwo in einer Galaxie fernab des Sonnensystems im menschlichen Körper. Die Weigerung, sich psychisch mit den eigenen Gefühlen zu beschäftigen, führt dazu, dass Energien dieser Art im Endlager abgeladen werden, nämlich im eigenen Körper. Die Folge sind Entzündungen, Verhärtungen, Stoffwechselstörungen oder andere beliebige Symptome, mit deren Hilfe sich der Körper empört aufbäumt um auf sich aufmerksam zu machen.

Mit dem Chief geht es auf die Reise ins Irgendwo und Nirgendwo im eigenen Selbst, in jene Galaxien, in denen die verstoßenen Gefühle wohnen. Wer bis hierhin gekommen ist, dem schenkt der Chief etwas von seiner geschmeidigen Raubkatzenenergie.

Die Blockaden und Panzerungen im Körper werden lokalisiert, der Innenraum starrer Grenzen mit Wärme gefüllt und die Blockade von innen heraus zum schmelzen gebracht. Dies gilt zum Beispiel für Muskeln oder Muskelgruppen, die sich über einen längeren Zeitraum zum Körperpanzer formiert haben.

Gleichzeitig kommen die unterdrückten Gefühle zum Vorschein, es gibt nochmals einen Ruck im Herzen, der Schmerzensmoment, dann ist das Gefühl wieder ein Teil des Selbst und findet seinen Platz.

Affirmation: “Ich bin bereit,  meine verlorenen Gefühle zu finden!”

Duft: Cinnamomum camphora, China

Verwendeter Pflanzenteil: Blatt, Holz

Gewinnung: Destillation

Mama Azul – Kamille blau

10 Jun

Geborgenheit und Zärtlich-keit schenken,  Verständnis und Ruhe aufbringen, zu jeder Zeit an jedem Tag.

Liebevoll Schutz bieten, behüten, bewahren, heilen, gesund machen, besänfti-gen, beruhigen, versorgen, nähren, liebkosen, wiegen und in den Schlaf singen.

All das kann der Duft der Kamille und wird dabei niemals müde.

Das Thema des Duftes ist die Fürsorge, die tröstliche Umarmung, die Wiedergutmachung in jeder Hinsicht. Sie kümmert sich um alle Wehwehchen bei Groß und Klein, ist allzeit bereit. Aufgrund ihres großes Geben-ohne-zu-nehmen Potenzials hat die Kamille für mich etwas zutiefst Mütterliches. Sie ist die große blaue Mutter –  Mama Azul.

Mit ihrer Hilfe kommt es zu einer einladenden Entspannungssituation. Vor meinem inneren Auge sinke ich in ein frisch gemachtes Bett mit großem Kissen und einer fluffigen Bettdecke. Der Körper wird schwer, der Kopf leicht. Man sinkt ganz sanft in sich selbst hinein. Dabei ist es weder zu kalt noch zu heiß, sondern eben genau richtig. Eingehüllt in das große blaue Wohlwollen.

Aber darüber hinaus birgt ihre tiefblaue Farbe auch etwas geheimnisvoll Ernsthaftes.  Viele Menschen fühlen sich zunächst nicht unbedingt zu diesem Duft hingezogen, weil es um das elementare Thema “Geben und Nehmen” geht.

In diesem Zusammenhang tauchen dann oft viele weitere Themen mit deren Licht- und Schattenseiten auf  z.B ein gesundes Maß an Fürsorge und Versorgung der Liebsten ohne die eigenen Bedürfnisse dabei aus dem Fokus zu nehmen. Es geht aber umgekehrt auch darum wie viel Fürsorge und Zuwendung man selbst annehmen kann und will. Im weitesten Sinne geht es um die Grenze zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung.  Die Auseinandersetzung mit dieser Frage geht oft mit einem schlechten Gewissen und mit  Gefühlen von Schuld und Scham einher.

Die Kamille nimmt die Angst, sich nicht gut genug um andere zu kümmern und deren Bedürfnisse nicht erfüllen zu können oder hilft die Grenzen des eigenen Altruismus aufzuzeigen.

Die große blaue Mutter sorgt erst einmal ganz pragmatisch dafür, dass die eigenen Kräfte in Balance bleiben. Denn nur wer sich zuerst liebevoll um sich selbst kümmert, kann sich auf Dauer auch erfolgreich und in einer positiven zwischenmenschlichen Atmosphäre um andere kümmern. Dies gilt besonders für Angehörige in helfenden Berufen.

Mama Azul singt ihr Lied und alle, die ihrem Gesang lauschen, dürfen in den blauen Strom ihrer Güte und Heilkunst eintauchen. Die blaue Zone ist der Raum, wo das ICH und das DU friedlich aufeinander treffen dürfen.

Affirmation: Ich tauche in das blaue Kraftfeld ein! Ich finde die Balance zwischen Geben und Nehmen!

Duft: Matricaria chamomilla, Schweiz

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut und Blüten

Gewinnung: Destillation

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