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Wildniswissen – Kreuzkümmel

10 Jul
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Jeanswerbung Dr. Denim

Wer hat der zivilisierten Welt nur beigebracht so ängstlich und gleichzeitig so brav zu sein? Warum können wir nicht etwas wilder sein, die Schuhe ausziehen und einfach barfuß weitergehen, und im Kühlschrank nur das Essen für den nächsten Tag einlagern?

Vielleicht weil wir unser wildes Erbe, unser Wildniswissen vergessen haben. Im Grunde des Herzens oder vielleicht sogar darunter ist mit dem Duft des Kreuzkümmels ganz deutlich die wilde, animalische Natur des Menschseins zu spüren.

Die Reise zum wilden Teil scheint mir rückblickend wie ein langer Weg, den ich in kleinen Schritten zurücklegen musste. In dem Augenblick, als ich den Kreuzkümmel zum ersten Mal roch, machte sich in meinem Unbewussten ein Fährtensucher auf den Weg, um zu meiner Wildnis zu gelangen. Und im selben Moment dachte ich: „Oh mein Gott, das riecht wie Schweiß!“

Einmal ist es mir passiert, dass dieser Duft chamäleonartig seine Duftnoten geändert hat. Zuerst schwülstig schmalzig und sehr intensiv würzig, wenig später entströmte eine leichte Kirsch-Note, hin zu einer kompletten Wandlung zu kräftiger Minze gefolgt vom medizinischen Duft der Myrrhe.

Ich habe erlebt wie der Duft bis tief in die Gedärme vorgedrungen ist und vor dem inneren Auge ein lebhaftes Bild sich bewegender Darmwindungen des Dickdarms und Dünndarms entstanden ist. Der Geruch ist schwer auszuhalten, ein Anflug von Übelkeit streift die Wahrnehmung, im Kopf steigen sanfte Nebel auf. Benommen und übel, na toll.

Es war wie ein Verdauungsprozess, der in die Zeit hineinragte und mich Stück um Stück zum wilden Teil meiner selbst brachte, zu jenem Stück Garten, das man nie besucht und wo Gestrüpp und Unkraut das Regiment übernommen haben.

Die Wildnis hat ihre eigene Architektur und ihre eigenen Gesetze.

Wild zu sein bedeutet nicht, die Kontrolle zu verlieren. Nein, es bedeutet intuitiv kraftvoll zu sein und diese Kraft wird gespeist von dem Wissen, innere Ressourcen zu mobilisieren, von denen man bisher vermutet hat, dass sie da sind, aber es eben nicht genau wusste.

Es bedeutet mehr Bodenhaftung zu haben, mehr Mut, mehr Souveränität, mehr Fülle, mehr Vertrauen darin, sich zu helfen zu wissen.

Es ist das Wissen, dass wir einen Sinn für das Überleben haben, den wir zwar nicht mehr nutzen, weil es uns einfach in diesem Teil der Welt  so gut geht und wir so viele Annehmlichkeiten in unserem Leben haben, dass wir nie dazu kommen, es auszuprobieren. Dass wir nie wissen, was wir alles überleben können und infolgedessen haben wir Angst, es könnte uns etwas zustoßen.

An und für sich bin ich kein besonders ängstlicher und auch kein besonders angepasster Mensch, und doch, im Angesicht dieses Duftes kommt so etwas wie Wagemut hervor, die Lust, sich zu widersetzen, die Streitaxt auszupacken, wenn es notwendig ist. Und auch die Lust, die wilde Seele zu nähren, ein Feuer zu entzünden, Räucherwerk zu verbrennen, sich die Hände schmutzig zu machen, barfuß zu gehen, mit den Wölfen zu heulen, zu tanzen und aus voller Inbrunst zu lachen und noch so einiges anderes…

Inzwischen finde ich zwar immer noch, dass der Kreuzkümmel etwas Schwülstig-Schweißiges hat, aber die wilde und animalische Seite in mir wird mir dadurch jedes mal wieder stark bewusst. Die wilde, ungebremste, bodennahe Kraft, die dann zu spüren ist,  fühlt sich an als ob man von einer sehr langen Reise endlich Heim kommt – zum ältesten Ort, der in einem selbst existiert.

Affirmation: „Gute Mädchen/Jungs kommen in den Himmel, wilde Mädchen/Jungs kommen überall hin!“

Duft: Cuminum cyminum, Ägypten

Verwendeter Pflanzenteil: Samen

Gewinnung: Destillation

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Der Nomade – Wilde Pistazie

25 Okt

Wie einzelne Perlen reihen sich die Dufteindrücke aneinander, holzig, regennass, pfeffrig, würzig, herb und vieles wofür ich keinen Namen finde.

Den herben Duft tief durch die Nase einzuatmen, kostet etwas Mut, doch dann ist es auch schon geschehen.

Die Aufmerksamkeit richtet sich unmittelbar nach innen, so als würde ich in mich selbst hineinsehen. Der Blick nach außen ist durch einen feinen Schleier verhüllt.

Die Stirn ist angenehm kühl, meine Arme und Beine sind strömend warm, ebenso der Nacken und die Wangen. Wenig später spüre ich meinen Körper in wohlige Wärme gehüllt.

Ich spüre wie mein Körper beginnt, zu sortieren. Alles, was er nicht braucht, verliert seine Wichtigkeit und alles, was er braucht gewinnt an Bedeutung. Aufbruch, Leichtigkeit, Lösung.

Ein Nomade nimmt nie mehr mit als das, was er zum Leben braucht und ein paar Annehmlichkeiten, die das Herz erfreuen. Die Bedeutung der Dinge wandelt sich, wenn man alles mit sich herum tragen muss – immer.  Im Sinne dieses Duftes ist Loslassen etwas Schönes, eine Erleichterung.

Der Duft der wilden Pistazie bringt den Stein ins rollen und macht Lust auf Weniger, auf Freiraum, Leichtigkeit, Beweglichkeit. Reise mit leichtem Gepäck und offenen Armen.

Wenn die Anhäufung von Materie vom schönen Gefühl, etwas Kostbares zu besitzen in das erstickende Gefühl der Bedrängnis umschlägt, ist es Zeit Platz zu schaffen.

Dies ist der ideale Duft zum Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt, wenn man bewusst etwas hinter sich lassen, etwas verlieren, lösen oder loslassen möchte.

Vor allem empfinde ich den Duft der wilden Pistazie als eine Wohltat und Verjüngungskur für den Körper. Neben der entspannenden und lockernden Wirkung auf die Muskulatur („federleichte Arme“), wird der Kreislauf und der Lymphfluss angeregt. Die Sensibilität für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse wird gesteigert. Der Körper kann sich regenerieren und darf sich von überflüssiger Materie trennen.

Die wilde Pistazie ist für mich ein nomadischer Duft. Die Nomaden finden immer wieder zur rechten Zeit am rechten Ort was sie zum Leben brauchen.

Affirmation:“Ich fühle mich leicht und frei!“

Duft: Pistacia lentiscus

Verwendeter Pflanzenteil: Zweige und Blätter

Gewinnung: Destillation

Der weiße Baum – Cajeput

19 Sep

Die Atmung ist wie ein wertvolles Geschenk in einer unscheinbaren Verpackung.

Ein lebendiges Geheimnis, das sich circa 12 mal pro Minute immer aufs Neue selbst offenbart und doch bleibt es scheinbar unentdeckt. So selbst-verständlich wie die Luft zum atmen hält uns der Atem am Leben.

Mit dem Duft von Cajeput wird eine freischwebende Aufmerksamkeit auf die Atmung gelenkt.

Beim Atmen mit dem Duft spüre ich plötzlich genau wie weit mein Atem reicht. Eine frische Brise zieht durch meinen Brustkorb über den Bauch bis hin zum Steißbein. Der Atem passiert ohne Zutun.

Immer wieder kommen mir folgende Worte in den Sinn:

Atme einfach – einfach atmen!

Und so übe ich mit Cajeput die Kunst der Atmung. Ich bekomme eine sehr genaue Vorstellung der idealen Atmung. Sie ist fließend, strömt von selbst ein und aus und zwischen Ein- und Ausatmung gibt es eine kleine Pause.

Immer wenn ich mich zu sehr auf einzelne Etappen des Atemzuges konzentriere, bleibe ich irgendwo stecken. Dann lasse ich die Atmung wieder ihr Ding machen, einfach atmen.

Cajeput scheint den unsichtbaren Atemstrom wie ein Kontrastmittel erlebbar zu machen. Nach einigen Minuten hinterlässt der Duft auf der Achse der Wirbelsäule eine bleibende, leicht kühle und prickelnde Sensation.

In meiner Mitte, aus der Organlandschaft heraus wächst ein weißer, luzider Baum oder besser das Hologramm dieses Baumes. Mit jedem Atemzug kommen neue feine, leichte und leuchtende Äste hinzu.

Ich nehme an, diese Lichtinstallation, die weit über meine Grenzen hinaus strahlt, ist das Abbild meiner Lunge in diesem Moment. Der weiße helle Baum mit seinen feinen Zweigen, der mich leben lässt. Vielleicht ist die Atmung das größte Geschenk!

Der Atem kann überall hinströmen. Ich kann über die Körpervorderseite einatmen und über die Rückseite ausatmen, über die Füße, Hände, den Scheitel. Wie ich so herumspiele wird die Energie um mich herum immer schöner. Mit der Atmung gehe ich auf Wanderschaft.

Dabei gewinne ich die Einsicht, dass der Atem mit allem, was ich fühle und bin in Verbindung steht. Dabei komme ich auch an den Orten in meinem Innenraum vorbei, wo meine Atmung am liebsten anhalten will.

Dann sagt mein duftender Atemlehrer:

Atme einfach – einfach atmen.
Wenn du Angst hast, atme einfach!
Wenn du kraftlos bist, atme einfach!
wenn du dich leer fühlst, atme einfach!
Atme einfach – einfach atmen.
 

Affirmation: Atme einfach – einfach atmen!

Duft: Melaleuca cajeputi, Vietnam

Verwendeter Pflanzenteil: Blätter

Gewinnung: Destillation

Fleurs de Sel – Duftende Peelings mit Meersalz

16 Mai

Peelings von links nach rechts, hintere Reihe Mystery (lila), Waldzauber (grün), Happy Hour (Orange). Vorne Kickstart (gelb).

Eine der wundervollsten Anwendungen mit ätheri-schen Ölen sind für mich die Peelings.

Die Vielfalt der Rezepturen ist grenzenlos, die Her-stellung simpel und die erzielten Effekte reichen von A wie atemberaubend bis Z wie zarte Haut.

Peelings sind erfrischend, erneuernd und belebend. Ideal für den frühen Mor-gen oder für den frühen Abend nach einem anstrengenden Tag, für Reinigungsrituale und zur Hautpflege. Je nach Stimmung lässt sich eine passende Duftmischung zaubern.

Ich persönlich liebe die klärende Kraft des Meersalzes in Kombination mit pflegenden, pflanzlichen Ölen als Körperpeeling. Für ein Gesichtspeeling eignet sich brauner Zucker sehr gut.

Als weitere Zutaten eignen sich Honig, Heilerde, im Mörser pulverisierte Blätter von Duftpflanzen, Weizenkleie, Haferschrot, Kichererbsenmehl uvm.

Als pflanzliche Öle eignen sich Mandelöl, leichtes Olivenöl, Jojobaöl, Sonnenblumenöl

Aber wie gesagt, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt…

Rezepte für duftende Meersalzpeelings

Grundrezept: je 1 EL Meersalz und 1 EL pflanzliches Öl.

Nach der Herstellung in Gläser abfüllen. Die Peelingmischungen halten sich mehrere Wochen.

Happy Hour            

stimmungsaufhellend, energetisierend, durchblutungsfördernd                        

  • 6 EL Meersalz
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 Tr. Ingwer
  • 12 Tr. Orange
  • Lebensmittelfarbe gelb und rot

Herstellung: Das Meersalz in eine Schüssel geben, dann das pflanzliche Öl zugeben und gut mischen. Dann die Düfte zugeben und gut mischen. Zum Färben Lebensmittelfarbe nach Belieben zugeben.

  Kickstart

von 0 auf 100

  • 6 EL Meersalz
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 Tr. Lorbeer
  • 3 Tr. Rosmarin cineol
  • 8 Tr. Zitrone

Herstellung: Das Meersalz in eine Schüssel geben, dann das pflanzliche Öl zugeben und gut mischen. Dann die Düfte zugeben und gut mischen.

Waldzauber

erfrischend, wie ein Waldspaziergang

  • 6 EL Meersalz
  • 6 EL Olivenöl
  • 11 Tr. Waldkiefer
  •  3 Tr. Sibirische Fichte
  • 7 Tr. Grapefruit
  • Lebensmittelfarbe grün

Herstellung: Das Meersalz in eine Schüssel geben, dann das pflanzliche Öl zugeben und gut mischen. Dann die Düfte zugeben und gut mischen. Zum Färben Lebensmittelfarbe nach Belieben zugeben.

Mystery

beruhigend, einhüllend, geheimnisvoll

  • 6 EL Meersalz
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 Tr. Sandelholz
  • 4 Tr. Tolubalsam
  • 1 Tr. Vetiver
  • Lebensmittelfarbe blau und rot

Herstellung: Das Meersalz in eine Schüssel geben, dann das pflanzliche Öl zugeben und gut mischen. Dann die Düfte zugeben und gut mischen. Zum Färben Lebensmittelfarbe nach Belieben zugeben.

Wie wird das fertige Peeling verwendet?

Die Haut kurz abduschen. Das Peeling auf die nasse Haut auftragen und einmassieren, dann alles gut abduschen und nach dem Duschen gut abtrocknen. Durch das beigefügte Pflanzenöl bleibt ein rundum gepflegtes Gefühl auf der Haut zurück.

Das Aroma Journal wünscht viel Freude bei der Zubereitung und viel Spaß bei der Anwendung!

Die gelbe Schlange – Lemongrass

11 Mai

In Sieben-Meilen-Stiefeln der Ver-änderung in die Arme laufen und mit jedem Schritt den Wünschen näher kommen, die durch einen Mangel an Flexibilität oder durch eine Blockade aus unverdautem (psychosomati-schem) Material noch auf ihre Erfüllung warten lassen – das ist mein Gefühl mit Lemongrass.

Unbestritten besitzt dieser Duft einen Hang zur Provokation und prüft gerne, was sich unter der Oberfläche befindet.

Mit Vorliebe widmet sich Lemongrass dem Magen-Darm-Trakt und es ist nicht ungewöhnlich, dass einem hier und da etwas mulmig im Magen wird oder darüber hinaus…

Mit bemerkenswerter Radikalität spürt Lemongrass Ballast und Unverdautes im Verdauungssystem des Körpers, im Bindegewebe und in der Psyche auf, lockert bestehende Blockaden auf und befördert den ganzen Abfall über die Ausscheidungsfunktionen des Körpers nach draußen.

Während dieser Vorgänge, denen man sich nur schwer entziehen kann, wenn sie erst einmal in Gang gesetzt sind, kommt mit der Reinigung die Leichtigkeit und die Fähigkeit, sich in alle Richtungen geschmeidig bewegen zu können.

Ähnlich wie bei  Tulsi vor einiger Zeit tritt mit Lemongrass erstmalig wieder die Schlangengestalt in Erscheinung, diesmal als gelbe Schlange. Eine Schlange hat die Fähigkeit, enorm große Brocken in Rekordzeit zu verdauen, da sie ihre Beute komplett verschlingt. Zunächst bekommt die Schlange einen sogenannten Freßbuckel, der dann immer weiter verschwindet bis das Beutetier komplett durch Salzsäure zu Nahrungsbrei zersetzt wurde. Es handelt sich hier um eine Art Turbo-Verdauung, bei der sich Leber und Dünndarm bis auf das Dreifache vergrößern. ( Beitrag: Das Innenleben der Schlange, arte Archiv).

Die Schlange verkörpert die Kraft der Erneuerung und in diesem speziellen Fall die besondere Fähigkeit der Verarbeitung/Verdauung extrem großer Brocken in sehr kurzer Zeit. Ob man dies nun will oder muss, in beiden Fällen bedeutet dies eine durch Höchstleistung erreichte Veränderung.

Durch Zufall bin ich auf den Artikel über das „Innenleben der Schlange“ gestoßen und die Beschreibung der Schlangenverdauung ist sinnbildlich für das Erleben des Lemongrass-Duftes. Ich hätte dafür kein besseres Bild finden können.

Lemongrass arbeitet im Inneren, stößt Verkrustungen ab und deckt Themen und Wünsche auf, die unter der Oberfläche der bewussten Wahrnehmung liegen, wie etwa die eigenen Bewältigungsstrategien, die Leidensbereitschaft und die damit verbundenen Grenzen. Wie viel vertrage ich? Wie groß sind die Bissen, die ich verdauen kann?

Wenn sich bereits Unverdauliches im Inneren angesammelt hat, möge dies tatsächlich den körperlichen Stoffwechsel oder im übertragenen Sinne Erfahrungen, mit denen man nicht fertig geworden ist, betreffen, dann gibt Lemongrass die Initialzündung für eine tiefgreifende Bearbeitung, jedoch in Form einer extremen Verstoffwechselung, der man auch gewachsen sein muss!

Der kompromisslose Eingriff von Lemongras unterstützt radikale Entscheidungen, wenn diese zur Erhaltung der eigenen Gesundheit nötig sind und hilft, den Mut aufzubringen, Blockaden „in Salzsäure aufzulösen“ und sich an den resultierenden Veränderungen zu nähren und zu wachsen.

Affirmation: „Ich lasse tiefgreifende Veränderungen geschehen!“

Duft: Cymbopogon flexuosus, Nepal

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut

Gewinnung: Destillation

Der Kuss des Feuervogels – Rosmarin cineol

29 Mrz

Als aus der Dunkelheit der Imagination der majestätische, hell leuchtende Feuervogel aufsteigt, rollt eine rote Welle aus Energie auf mich zu, die mich sofort in einen Zustand höchster Aktivität versetzt und ich weiß, dieser Duft lässt mich in meinem Element sein.

Die Lunge wird mit Gletscherluft durchströmt, der Lebensstrom saust wie eine Windböe durch den Körper, die Muskeln brennen wie Feuer, beide Beine stehen fest auf der Erde und nun will die Bewegung fließen wie ein wilder Gebirgsbach.

Power und Ausdauer, verbunden mit Zielstrebigkeit und einem sofortigen Handlungsimpuls – eine Erfolgsgarantie.

Rosmarin cineol ist der Pusher, der Auslöser, der Antreiber und durchbricht die Grenzen zwischen Imagination und Wirklichkeit.

Lass dich vom Feuervogel küssen und dich von seiner Tatkraft anstecken. Setze das, was du dir vorgenommen hast, in die Tat um und lass deine Ideen Wirklichkeit werden. Dies ist ein wunderbarer Duft, um aktiv und mit voller Energie die eigene Realität zu verändern, den nötigen Antrieb und die Motivation zu finden, „es“, was auch immer dies sein mag, endlich zu tun.

Die Muskulatur wird bei gleichzeitigem Anstieg des Blutdrucks geschmeidig und warm, der Körper wird aufgeweckt und darauf vorbereitet, Anstrengungen auf sich zu nehmen.

Entweder nutzt man diesen Energiekick, um sich körperlich zu betätigen oder um eine geistige Leistung zu erbringen. Nicht umsonst gilt Rosmarin cineol als der Duft, der dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft.

Rosmarin cineol ist der Duft, der den Stein ins Rollen bringt und ist von höchstem Nutzen gerade dann wenn man bisher die nötige Energie oder den Mut nicht aufgebracht hat, seine Ideen und Vorhaben auf den Weg zu bringen.

Der Feuervogel unterstützt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und sorgt dafür, seine Ressourcen optimal auszuschöpfen und nicht schon frühzeitig aufzugeben, weil man sich selbst mental die Grenzen enger gesteckt hat.

Mit Rosmarin cineol will man einfach nur machen, ohne lange zu fackeln und dies kann am Ende des Tages sehr zufriedenstellend sein. Frei nach dem Ausspruch von Erich Kästner:“ Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Affirmation: „Ich mache meine Idee wahr!“ „Ich setze meinen Impuls in Handlung um!“

Duft: Rosmarinus officinalis cineol, Tunesien

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut

Gewinnung: Destillation

Fastenzeit – Detox Kur mit ätherischen Ölen

29 Feb

Fasten bedeutet Leben ohne Nahrung. Wer sich schon einmal auf dieses Abenteuer eingelassen hat, weiß, dass es beim Fasten nicht ums Abnehmen geht, sondern um einen Lösungsprozess, um Entgiftung und Reini-gung und um die Aus-einandersetzung mit sich selbst.

Durch das Überangebot an Nahrung nehmen wir häufig mehr zu uns als unser Körper eigentlich verarbeiten kann. Zudem gerät der Säure-Basen-Haushalt durch den Genuss von Nahrungsmitteln, die bei der Verdauung Säuren im Körper freisetzen, sowie durch Stress und mangelnde Bewegung schnell  ins Ungleichgewicht.

Die Folgen der Übersäuerung sind z.B. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Muskelverspannungen, Bindegewebsschwäche oder empfindliche Haut.

Während des Fastens  dürfen die Leber, die Nieren, die Lungen, der Dickdarm und die Haut Urlaub machen. Mit der körperlichen Entgiftung geht meist auch ein psychischer Lösungsvorgang einher. Die durch das Fasten freigesetzte Energie kann dazu genutzt werden, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Dr. Hellmut Lützner beschreibt das Fasten in seinem Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ so:

  • Fasten ist eine naturgegebene Form menschlichen Lebens
  • Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann
  • Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, aber auch seine Seele und seinen Geist
  • Fasten ist ein starker Impuls, die eigene Lebensweise zu ändern, falls dies nötig ist

Die Anwendung ätherischer Öle während der Fastenzeit kann die Entgiftungsprozesse im Körper effektiv unterstützen und dabei helfen, den Körper von Stoffwechselprodukten zu befreien und den Kreislauf zu stabilisieren.

Außerdem können ätherische Öle psychisch kräftigend wirken, neuen Schwung geben und Veränderungsprozesse einleiten.  Auch in Meditation und Innenschau können Düfte interessante Einsichten zu Tage fördern.

Meine Detox-Düfte

Zitrone: klärend, tonisierend, mental strukturierend, unterstützt die Leberfunktion, Wachmacher, vermittelt ein Gefühl von Sauberkeit Die Kunst der Subtraktion – Zitrone

Grapefruit: verbindet mit dem eigenen Energiefluss, tonisierend, fördert die Fettverbrennung, belebend und aufmunternd Flow – Grapefruit

Koriander: unterstützt alle Stoffwechselvorgänge und leitet Gifte aus, stärkt die Verdauungsorgane  Detox Agent – Koriander

Rosmarin verbenon: unterstützt die Leberfunktion, kurbelt die Fettverbrennung an, wirkt blutreinigend, vitalisierend, ausgleichend, hilft das richtige Maß zu finden Die perfekte Welle – Rosmarin verbenon

Rosmarin cineol: atemstimulierend, entgiftet die Lunge, belebend, kreislaufanregend, hebt den Blutdruck, wachmachend, steigert das Durchhaltevermögen

Wacholder: durchblutungsfördernd, stabilisierend, unterstützt bei psychischer Bewältigung von Detox-Prozessen, Verarbeitung negativer Gefühlszustände Wächter der Nacht – Wacholder

Lavendel: hilft bei Unruhezuständen, Kopfschmerzen und bringt den Lymphfluss in Gang, unterstützt die Hautfunktion,  schlaffördernd und entspannend Blue Angel – Lavendel (Berg-)

Angelikawurzel: immunstärkend, blutreinigend, belebend, herzstärkend, durchblutungsfördernd, innerlich aufrichtend, angstlösend, psychisch stabilisierend Krieger des Lichts – Angelikawurzel

Bevor man sich für eine Fastenkur entscheidet, sollte man mit seinem Hausarzt Rücksprache halten, ob diese Methode für einen selbst geeignet ist. Außerdem ist es empfehlenswert, sich an einem strukturierten Leitfaden zu orientieren, da vor und nach dem eigentlichen Fasten Entlastungs- und Aufbautage und insgesamt eine gewisse Planung nötig ist.

Buchtipps:

Wie neugeboren durch Fasten, Dr. med. Hellmut Lützner

Säure-Basen-Balance, Prof. Dr. Jürgen Vormann

Das Säure-Basen-Kochbuch, Monika Lohmann

Fortsetzung folgt….Detox – Aroma-Rezepte für die Fastenzeit

Detox Agent – Koriander

17 Jan

Heiß und fettig – und davon viel zu viel. Ein schädlicher Einfluss hat dich erwischt, du hast einen Brocken zu verdauen, der dir schwer im Magen liegt. Es sind Dinge in dich hinein geraten, die dir übel zusetzen, sei es über die Nahrung oder  im zwischenmenschlichen Bereich, dann ist der Koriander genau der richtige Detox Partner.

Sein Motto ist nämlich ganz einfach und bodenständig. Ärmel hoch krempeln, raus mit der Sch…. und das am besten sofort.

Entgiftung tut immer gut und führt zur Leichtigkeit des Körpers und zur Freiheit des Geistes. Koriander leitet Gifte und Rückstände sehr effektiv auf allen Ebenen der menschlichen Existenz aus.

Vom Schwermetall, über die Bakterie bis hin zu Ekelgefühlen und biographischem Abfall: Koriander steckt sie alle in den Sack und setzt sie vor die Tür.

Der Korianderduft raubt nach neueren Ergebnissen selbst antibiotikaresistenten Bakterienstämmen den Atem und zerstört die Zellmembran der Bakterie, was schließlich im Handumdrehen zum Zelltod führt. Daher kommt das Korianderöl auch zur Ausleitung toxischer Keime bei Lebensmittelvergiftungen zur Anwendung.

Obwohl als sekundäre Wirkung der Geist klar wird und das Herz zentriert und leicht ist die große Stärke dieses Duftes die gründliche Reinigung des Körpers durch die Ausscheidung von Giftstoffen über den Darm und die Haut.

Koriander eignet sich hervorragend als Begleitung zu einer Ernährungsumstellung oder einer Fastenkur, da das ätherische Öl die Tätigkeit der Darmflora positiv unterstützt.

Koriander ist ein Verjüngungsmittel und unterstützt den Körper in allen seinen verdauenden und ausscheidenden Tätigkeiten. Wenn der Körper sich regenerieren und verjüngen kann, so führt dies zu mehr Vitalität, Tatkraft und Lebensfreude.

Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Stimmungs-schwankungen oder Melancholie und Depressionen haben häufig einen überforderten, verschlackten Körper als Ursache, der nicht mehr mit dem Abbau von Toxinen fertig wird.

Mens sana in corpore sano.   Juvenal

(ein gesunder Geist in einem gesunden Körper)

Der Korianderduft lenkt die Aufmerksamkeit auf den Körper und die Arbeit, die er täglich für uns leistet. Wenn du dich durch den Koriander angezogen fühlst, ist es wahrscheinlich an der Zeit, den Körper durch bewusste Entgiftungsmaßnahmen zu entlasten.

Affirmation: „Ich werfe allen Ballast von Bord!“ „Mein Körper ist leicht und frei!“

Duft: Coriandrum sativum, Frankreich

Verwendeter Pflanzenteil: Samen

Gewinnung: Destillation

Ein Sofa im Garten Eden – Römische Kamille

12 Jan

Die römische Kamille ist ein duftendes Potpourri aus frischen Früchten der Saison, etwas Heu, randvoll mit aufgeblüh-ten Blumen, umrankt von wilden Girlanden von Beerensträuchern.

Ein warmer, lauer Sommertag im Garten Eden.

Vor meinem inneren Auge taucht eine wilde Sommerwiese auf. Ein kleiner Pfad führt durch sie hindurch und mittendrin finde ich geschützt in einer Laube aus Kletterpflanzen und wilden Rosen ein riesiges Sofa wie aus dem Märchen, mit riesigen weichen Kissen.

Die voll aufgeblühten Rosen hängen bis auf die Polster herab, so als würden sie sich von ihrer schweren Last erholen wollen.

Die paradiesische Ruhe ist über eine Leiter zu erreichen. Oben angekommen lege ich mich auf das Sofa. Eine weiche dicke Zudecke breitet sich wie von Zauberhand über mir aus. So als sei dies ein Startsignal, sinke ich innerlich nach unten, meine Organe, meine Gliedmaßen, meine Gedanken, alles sinkt nach unten. Ich lasse los, gebe auf, werde weich.

Plötzlich ist alles still, alles gut, der Lärm der Strassen abgestellt, die Gedanken sind mollig warm eingehüllt und während mein Körper in der Weichheit der Matratze versinkt, schlüpft das Nervenkostüm in seinen Schlafanzug und ruht aus.

Dieser Duft hat die außergewöhnliche Eigenschaft, die Nerven zu streicheln, die Flut der Reize zu stoppen und das Hamsterrad anzuhalten. Es geschieht einfach.

Die römische Kamille singt die besten Schlaflieder und mit der Routine eines erfahrenen Hypnotiseurs erzeugt sie mit wenigen Worten diesen einfachen, schwebenden, fast naiven Ruhezustand, in dem man gleichzeitig aus der Fülle schöpft und die Ressourcen wieder auffüllen lernt. Die Fülle der römischen Kamille ist wie ein prall gefüllter Fruchtkorb, einladend, süß duftend und verlockend.

Im Garten Eden ist alles angenehm, dort blüht und gedeiht alles und die Luft ist erfüllt von der Energie der Herrlichkeit.

Die römische Kamille schenkt mir das Gefühl aus Kindertagen: nach einem Tag voller Spiel und Freude, geborgen in einem weichen Federbett einzusinken. Während ich einschlafe, nehme ich noch wahr, wie sich die Engel um mein Bett versammeln und über mich im Schlaf wachen.

Hier haben wir es mit einem sehr zärtlichen, wohlwollenden und umsorgenden Duft zu tun. Sie (der Duft fühlt sich weiblich an) nimmt die Spitzen und die Schärfe aus den Gedanken ebenso wie aus den Eingeweiden. Sie umhüllt aufgeriebene und blank liegende Nerven mit Fürsorge und dreht bei Bedarf ganz heimlich die Sicherung des zentralen Nervensystems heraus, bevor es zu einem Kurzschluss kommt.

Die römische Kamille ist in ihrer Natur freigiebig und besitzt die Kraft der Regeneration. Wer schon einmal auf einem Rasen aus römischer Kamille gelegen oder gestanden hat, wird schon einmal beobachtet haben, dass sich die niedergedrückten, dicht wachsenden Triebe der römischen Kamille zu ihrer ursprünglichen Form aufrichten, so als wäre nichts geschehen.  Nach ein paar Minuten findet man anstatt niedergetrampelter Halme wieder denselben einladend duftenden Rasenteppich vor.

Wenn schweres Gewicht auf der  Seele lastet, ist die römische Kamille daher die Beste, da sie weiß mit schweren Lasten umzugehen. Sie entschärft Situationen der Überreizung und Überforderung und bringt uns für eine gewisse Zeit in den Garten Eden, den Ort der paradiesischen Ruhe.

Dort werfen die Engel dann ihren himmlischen Staubsauger an, ziehen die heiß-glühenden Energien ab und wie im Schlaf verfliegen Stress, Sorgen und Ärger. So einfach geht das!

Affirmation: „Ich sinke in friedvolle Geborgenheit!“

Duft: Chamaemelum nobile, Frankreich

Verwendeter Pflanzenteil: Blüten

Gewinnung: Destillation

Der Duft der Meerjungfrauen – Aromarezepte zum Baden

19 Dez

Meerjungfrau, Petra Jeckle, 2010 - weitere Infos siehe unten

Baden ist Reinigung, Zeremonie, Ritual und Luxus. Baden sollte jedesmal ein Fest sein!

In der Badewanne kann man den Alltag hinter sich und die Seele baumeln lassen, sich regenerieren und ver-wöhnen.

Oder für einige duf-tend- mystische Mo-mente ins Land der Meerjungfrauen reisen!

Ein heißes Bad im Winter soll vor allem Wärme und Geborgenheit schenken, die Haut mit Nährstoffen versorgen, das Immunsystem unterstützen und die Seele zum Träumen einladen.

Ein Aromabad erfüllt alle diese Kriterien und wenn die Aroma-Massage für mich die Königin der Aromatherapie ist so ist das Aromabad mit Sicherheit ihre Prinzessin.

Kaum eine andere Anwendung ist so wohltuend und gleichzeitig so intensiv wie das Baden mit ätherischen Ölen. Immerhin handelt es sich um eine Ganzkörper-Anwendung. Im warmen Badewasser öffnen sich die Hautporen und die ätherischen Öle können sehr gut in den Körper gelangen.

Wenn der duftende Wasserdampf das Badezimmer erfüllt und edle Öle und Zutaten die Haut umschmeicheln, dann beginnt die Reise ins Land der Meerjungfrauen!

Allgemeines zum Baden mit ätherischen Ölen

Bevor es nun zu den Aroma-Rezepten geht, sind wie immer einige einfache Regeln zu beachten.

1. Ätherische Öle müssen immer mit einem Emulgator gemischt werden, da sie selbst nicht wasserlöslich sind. Wird dies unterlassen, so schwimmen die Tröpfchen des ätherischen Öls oben auf dem Badewasser. Einige Düfte können in dieser kompakten und konzentrierten Form die Haut reizen.

2. Als Emulgator dienen fette pflanzliche Öle wie z.B. Mandelöl oder Olivenöl, fette Milch, Sahne oder als vegane Alternative Kokosmilch (alles mit möglichst hohem Fettgehalt), Meersalz, Honig und brauner Zucker.

Und weil sich das Nützliche mit dem Schönen verbinden lässt, kann man aus den verschiedenen Emulgatoren  sehr reizvolle Luxus-Duft-Kreationen zaubern. Grundsätzlich sollten die ätherischen Öle vollständig in den Trägerstoffen gelöst sein.

3. Zitrusdüfte sind ein Spezialfall, der in der Biochemie begründet liegt. Die sehr flüchtigen und leichten chemischen Verbindungen (Monoterpene) der Zitrusdüfte können im heißen Badewasser aufbrechen, wodurch dann Säuren entstehen, die wiederum die Haut reizen können. Es piekst und fühlt sich an wie kleine Nadelstiche. In so einem Fall sollte man sofort das Badewasser auslassen und sich gut abduschen.

Wer nicht auf Zitrusdüfte im Badewasser verzichten will, sollte den Zitrusduft zuerst mit anderen chemisch stabilen Düften und dann gut (!) mit dem Emulgator mischen. Auf diese Weise werden die sensiblen chemischen Strukturen in ein größeres Molekülnetz eingebettet.

Eine gute (Bade-) Partie ist die Bergamotte, da sie zu 50% aus den deutlich stabileren Estern besteht.

4. Die Dosierung sollte 10 Tropfen ätherisches Öl pro Vollbad nicht überschreiten, in der Regel reichen 4-7 Tropfen vollkommen aus, manchmal reicht schon ein einziger Tropfen wie z.B. bei der Rose. Weniger ist mehr!

5. Die Temperatur des Badewassers sollte 38 Grad betragen, Badedauer 15-20 Minuten.

6. Die Aromamischung in das eingelaufene Badewasser geben.

7. Bei einigen Mischungen kommt der Kreislauf ziemlich in Schwung ähnlich wie im Thermalbad. Von daher sollte man frühzeitig aus dem Bad steigen, wenn man das Gefühl hat, dass es „reicht“.

8. Nach dem Baden sollte man noch 10-15 Minuten unter einer warmen Decke nachruhen, vor allem wenn man eine Mischung zur Stärkung des Immunsystems bzw. gegen Erkältung verwendet hat.

Winterliche Aromarezepte für die Badewanne

Nachdem wir nun die Pflicht hinter uns haben, folgt nun die Kür. Hier kommen also meine liebsten Aroma-Rezepte für winterliche Badefreuden und natürlich habe ich sie alle vorher probegebadet.

Pflegende Grundmischung für Aromabäder

3 EL pflanzliches Öl
4-7 Tropfen ätherische Öle
250 ml fette Milch, Sahne oder Kokosmilch
 

Zuerst das pflanzliche Öl in einer Tasse mit den ätherischen Ölen gut mischen, dann die Milch/Sahne/Kokosmilch dazu geben und nochmals gut mischen.

Fettfreie Grundmischung für Aromabäder

300 g Meersalz
4-7 Tropfen  ätherische Öle
 

Die Hälfte des Meersalzes in ein großes Schraubglas geben, die ätherischen Öle hinzugeben. Dann den Deckel wieder aufschrauben und gut schütteln. Im Anschluss den Rest des Meersalzes dazu geben und nochmals gut schütteln.

Badesalze sind am besten, wenn man sie vor der Verwendung 1-2 Wochen durchziehen lässt. Das Badesalz kann entweder mit Lebensmittelfarbe eingefärbt oder mit Kräutern und Blüten optisch aufgepeppt werden.

 
 

Gesang der Meerjungfrauen                        Rescue Team 

[zum Abtauchen ins Traumland]                    [stärkt das Immunsystem]

3 EL Mandelöl, bio                                                   4 EL Honig, bio
200 ml Milch, bio oder Kokosmilch                   200 ml Milch, bio
3 Tr. Ylang Ylang komplett                                 100 g grobes Meersalz
2 Tr. Vanille                                                             4 Tr. Palmarosa
2 Tr. Mandarine rot                                               3 Tr. Ingwer                                  
                                              
 

Kokon-Nebel                                                        Tempelglocke

[schenkt Geborgenheit]                                       [für innere Ruhe]

3 EL Mandelöl, bio                                                   100 g grobes Meersalz
200 ml Sahne, bio                                                  500 ml Reiswasser*
2 EL brauner Zucker                                              3 Tr.  Zeder
3 Tr. Tonkabohne                                                  3 Tr.  Sandelholz
3 Tr. Vanille                                                             3 Tr.  Bergamotte
2 Tr. Benzoe Siam
 
 * 50 g Reis für 30 Min. in kaltem Wasser quellen lassen, dann abseihen
                                                                                   

Demeter Bad                                                        Manche mögen’s heiß

[für Erdverbundenheit]                                        [Wärmespender]

5 EL Mohnöl                                                              200 g grobes Meersalz
5 EL Weizenkeimöl                                                   5 EL gutes Olivenöl
5 EL Honig, bio                                                         2 Tr. Kardamom
2 Tropfen Myrrhe                                                    2 Tr. Pfeffer schwarz
3 Tr. Lavendel (Berg-)                                            2 Tr. Ingwer
1 Tr. Vetiver                                                              2 Tr. Petit Grain         
 

Das Aroma Journal wünscht gute Erholung in Neptuns Reich!

Vielen Dank an Petra Jeckle, deren tolle Meerjungfrau ich für diesen Eintrag mit freundlicher Genehmigung abbilden durfte.

Weitere Infos zur Künstlerin  http://www.petra-jeckle.de

                                                  
                                                                                          
                                          
 
 
 
 
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