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Wildniswissen – Kreuzkümmel

10 Jul
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Jeanswerbung Dr. Denim

Wer hat der zivilisierten Welt nur beigebracht so ängstlich und gleichzeitig so brav zu sein? Warum können wir nicht etwas wilder sein, die Schuhe ausziehen und einfach barfuß weitergehen, und im Kühlschrank nur das Essen für den nächsten Tag einlagern?

Vielleicht weil wir unser wildes Erbe, unser Wildniswissen vergessen haben. Im Grunde des Herzens oder vielleicht sogar darunter ist mit dem Duft des Kreuzkümmels ganz deutlich die wilde, animalische Natur des Menschseins zu spüren.

Die Reise zum wilden Teil scheint mir rückblickend wie ein langer Weg, den ich in kleinen Schritten zurücklegen musste. In dem Augenblick, als ich den Kreuzkümmel zum ersten Mal roch, machte sich in meinem Unbewussten ein Fährtensucher auf den Weg, um zu meiner Wildnis zu gelangen. Und im selben Moment dachte ich: „Oh mein Gott, das riecht wie Schweiß!“

Einmal ist es mir passiert, dass dieser Duft chamäleonartig seine Duftnoten geändert hat. Zuerst schwülstig schmalzig und sehr intensiv würzig, wenig später entströmte eine leichte Kirsch-Note, hin zu einer kompletten Wandlung zu kräftiger Minze gefolgt vom medizinischen Duft der Myrrhe.

Ich habe erlebt wie der Duft bis tief in die Gedärme vorgedrungen ist und vor dem inneren Auge ein lebhaftes Bild sich bewegender Darmwindungen des Dickdarms und Dünndarms entstanden ist. Der Geruch ist schwer auszuhalten, ein Anflug von Übelkeit streift die Wahrnehmung, im Kopf steigen sanfte Nebel auf. Benommen und übel, na toll.

Es war wie ein Verdauungsprozess, der in die Zeit hineinragte und mich Stück um Stück zum wilden Teil meiner selbst brachte, zu jenem Stück Garten, das man nie besucht und wo Gestrüpp und Unkraut das Regiment übernommen haben.

Die Wildnis hat ihre eigene Architektur und ihre eigenen Gesetze.

Wild zu sein bedeutet nicht, die Kontrolle zu verlieren. Nein, es bedeutet intuitiv kraftvoll zu sein und diese Kraft wird gespeist von dem Wissen, innere Ressourcen zu mobilisieren, von denen man bisher vermutet hat, dass sie da sind, aber es eben nicht genau wusste.

Es bedeutet mehr Bodenhaftung zu haben, mehr Mut, mehr Souveränität, mehr Fülle, mehr Vertrauen darin, sich zu helfen zu wissen.

Es ist das Wissen, dass wir einen Sinn für das Überleben haben, den wir zwar nicht mehr nutzen, weil es uns einfach in diesem Teil der Welt  so gut geht und wir so viele Annehmlichkeiten in unserem Leben haben, dass wir nie dazu kommen, es auszuprobieren. Dass wir nie wissen, was wir alles überleben können und infolgedessen haben wir Angst, es könnte uns etwas zustoßen.

An und für sich bin ich kein besonders ängstlicher und auch kein besonders angepasster Mensch, und doch, im Angesicht dieses Duftes kommt so etwas wie Wagemut hervor, die Lust, sich zu widersetzen, die Streitaxt auszupacken, wenn es notwendig ist. Und auch die Lust, die wilde Seele zu nähren, ein Feuer zu entzünden, Räucherwerk zu verbrennen, sich die Hände schmutzig zu machen, barfuß zu gehen, mit den Wölfen zu heulen, zu tanzen und aus voller Inbrunst zu lachen und noch so einiges anderes…

Inzwischen finde ich zwar immer noch, dass der Kreuzkümmel etwas Schwülstig-Schweißiges hat, aber die wilde und animalische Seite in mir wird mir dadurch jedes mal wieder stark bewusst. Die wilde, ungebremste, bodennahe Kraft, die dann zu spüren ist,  fühlt sich an als ob man von einer sehr langen Reise endlich Heim kommt – zum ältesten Ort, der in einem selbst existiert.

Affirmation: „Gute Mädchen/Jungs kommen in den Himmel, wilde Mädchen/Jungs kommen überall hin!“

Duft: Cuminum cyminum, Ägypten

Verwendeter Pflanzenteil: Samen

Gewinnung: Destillation

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We are the dreamers of dreams – Düfte zum Träumen

28 Feb

serendipMeerjungfrau(en) ist mit Abstand der am häufigsten gesuchte Begriff, durch den Leser auf diesen Blog gelangen.

Ich hatte einmal einen Artikel zum Baden mit ätherischen Ölen metaphorisch mit Der Duft der Meerjungfrauen betitelt.

Seitdem erinnert mich die Meerjungfrau, dieses  eben-so liebreizende wie un-heimliche Fabelwesen, täglich daran, dass die Menschen da draußen allem Anschein nach auf der Suche nach dem Fabelhaften sind. Und zugegeben, ich bin es auch.

Es ist vielleicht die Sehnsucht nach dem Wunder, dem Unerklärlichen, dem Ungewöhnlichen, dem Märchen und den alten Geschichten, die als archetypische Repräsentationen in uns wohnen.

Es ist dieses Gefühl, dieser kurze Moment, in dem die Realität einen besonderen Glanz erhält, dieses Funkeln und Glitzern, verdichtet in einer symbolhaften Kreation.

Was passiert wenn dieser fantastische Funke doch irgendwie in die normale Realität überschlagen würde?

Dann träumen wir. Und wenn wir träumen, dann ist das Unmögliche möglich und wir sind unserer Seele ganz nah. Der Rahmen, in dem man sich normalerweise bewegt, löst sich auf und formt sich neu. Die Seele jongliert mit verschiedenen Elementen des Erlebten, setzt sie neu zusammen, lässt mal etwas fallen und fügt Neues hinzu.

Widersprüchliches kann nebeneinander existieren, wir entwickeln Kräfte, von denen wir nichts wussten, sprechen fremde Sprachen, die im richtigen Leben gar nicht existieren, üben Berufe aus, die wir nie erlernt haben, retten Leben, gehen unter, stehen wieder auf, sind reich oder arm, berühmt, Waisenkinder oder ein Tier, wir erleben Dimensionen des Seins, von deren Existenz wir im normalen Leben nichts wissen.

Und doch – leben alle diese Versionen von uns selbst tief im Inneren der Seele als Quelle der Kraft, als Ressourcen als Möglichkeit zu sich selbst zu finden. Immer wieder, jede Nacht aufs Neue.

In jedem Fall zeigt der Traum, dass wir viel mehr sind, als wir glauben, dass wir viel mehr können, als wir uns zutrauen und dass wir viel mehr wissen, als gedacht.

Düfte eignen sich hervorragend dazu, die Welt der Träume und gleichzeitig das Reich der Nachtseele zu erkunden. Mit der Anwendung ätherischer Öle habe ich immer wieder beobachtet, dass…

  • ich mich viel besser an meine Träume erinnern kann
  • die Träume farbiger, plastischer und ereignisreicher waren
  • die Träume oft ein bestimmtes Thema hatten (das sich manchmal über mehrere Traumnächte fortsetzte)
  • die Träume sich sehr echt anfühlten
  • die Erinnerung an Träume mit manchen Düften ganz ausblieb, kombiniert mit tiefer Regeneration

Die besten Erfahrungen habe ich mit Düften gemacht, bei denen subjektiv das Gefühl entsteht, dass der Körper tief in das Federbett einsinkt, während der Geist ganz leicht wird und in die entgegen gesetzte Richtung wie der Körper strebt:

Ein Sofa im Garten Eden – Römische Kamille

Miss Mille Fiori – Jasmin

Die Muse – Muskatellersalbei

Das alles sehende Auge – Osmanthus

Die Sternenprinzessin – Sternanis

Der Paradiesvogel – Tonka

Für den tiefen, regenerativen Schlaf:

Die Wurzelfrau – Vetiver

Ein Kurs in Wundern – Narde

Spiegel aus Holz – Zeder

Meister der Stille – Weihrauch

Als Massageöl, Bad oder Inhalation vor dem Schlafengehen.

Vor dem Schlafengehen sollte man sich fest vornehmen, sich am nächsten Morgen an den Traum zu erinnern. Am besten, man legt sich ein Traum-Tagebuch auf das Nachtkästchen und notiert sofort nach dem Aufwachen seine Eindrücke.

Bleibt nur noch die Frage: Träumen wir die Träume oder träumen sie uns?

Vanitas – Heu

24 Jul

Herman Herstenburgh, Still Life

Obwohl ich weiß, dass Heu gestorbenes, verwelktes Gras ist, hatte ich mir insgeheim den Duft von frisch geschnittenem Gras erhofft.

Stattdessen weicht meine Nase vor dem ersten Duftimpuls vehement zurück, zu intensiv und eindringlich. Ich muss mich langsam annähern.

Nach wenigen Minuten wird der Duft weicher, erdiger, tiefer. Er hält mich und umarmt mich ganz fest!

In mir entsteht ein Gefühl von Ausdehnung und Wachstum. Das Empfinden von Tiefe dehnt sich nicht nach unten, sondern  flächendeckend zur Seite hin aus. Plötzlich weiß ich, dass das, was sich dort ausbreitet, meine eigene Existenz ist. In völliger Transparenz werde ich zum gläsernen Menschen und betrachte.

Ich trete in den offenen Diskurs über das Werden und Vergehen, Leben und Tod, ein. Und da ist die Vergänglichkeit, Vanitas. Alles geht vorbei, verwelkt, zerfällt und stirbt. Es stört mich nicht. Es ist der natürliche Kreislauf der Welt, Leben und Tod gehören zusammen.

Vanitas, die Vergänglichkeit kann auch etwas Schönes und Befrei-endes haben, wenn man akzeptiert, dass es sie gibt.

Dieser eigentümliche Heu-Duft tut sein Bestes, einem die Angst vor dem Tod zu nehmen und diese mit einem Gefühl von Natürlichkeit zu ersetzen und sich im Rad des Lebens geborgen zu fühlen.

Damit das Leben seinen Lauf nehmen kann, brauchen wir die Vergänglichkeit ganz dringend. Sie ist es, die den Augenblick kostbar macht, Lebensmomente intensi-viert und uns lehrt das Geschenk des Lebens zu schätzen.

Die Integration der Idee des Todes rettet uns; statt uns zu einer Existenz des Schreckens oder des düsteren Pessimismus zu verurteilen, wirkt sie als Katalysator, damit wir in authentischere Modi des Lebens eintauchen können, und sie vergrößert unsere Freude am Leben.“

Irvin D. Yalom, Existentielle Psychotherapie

Die Heu-Essenz bietet einen hoch philosophischen Spaziergang auf dem Weg der großen Denker vor unserer Zeit an und hilft die Vergänglichkeit und den Tod im Alltäglichen zu akzeptieren und als Teil von sich selbst anzunehmen. Der Lohn ist eine tiefgründige und fundamentale Lebensfreude mit einer unvergleichlichen, köstlichen Qualität.

Affirmation: „Vanitas, ich grüße dich!“

Duft: Bergwiesenheu

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut

Gewinnung: Co-Destillation

Die gelbe Schlange – Lemongrass

11 Mai

In Sieben-Meilen-Stiefeln der Ver-änderung in die Arme laufen und mit jedem Schritt den Wünschen näher kommen, die durch einen Mangel an Flexibilität oder durch eine Blockade aus unverdautem (psychosomati-schem) Material noch auf ihre Erfüllung warten lassen – das ist mein Gefühl mit Lemongrass.

Unbestritten besitzt dieser Duft einen Hang zur Provokation und prüft gerne, was sich unter der Oberfläche befindet.

Mit Vorliebe widmet sich Lemongrass dem Magen-Darm-Trakt und es ist nicht ungewöhnlich, dass einem hier und da etwas mulmig im Magen wird oder darüber hinaus…

Mit bemerkenswerter Radikalität spürt Lemongrass Ballast und Unverdautes im Verdauungssystem des Körpers, im Bindegewebe und in der Psyche auf, lockert bestehende Blockaden auf und befördert den ganzen Abfall über die Ausscheidungsfunktionen des Körpers nach draußen.

Während dieser Vorgänge, denen man sich nur schwer entziehen kann, wenn sie erst einmal in Gang gesetzt sind, kommt mit der Reinigung die Leichtigkeit und die Fähigkeit, sich in alle Richtungen geschmeidig bewegen zu können.

Ähnlich wie bei  Tulsi vor einiger Zeit tritt mit Lemongrass erstmalig wieder die Schlangengestalt in Erscheinung, diesmal als gelbe Schlange. Eine Schlange hat die Fähigkeit, enorm große Brocken in Rekordzeit zu verdauen, da sie ihre Beute komplett verschlingt. Zunächst bekommt die Schlange einen sogenannten Freßbuckel, der dann immer weiter verschwindet bis das Beutetier komplett durch Salzsäure zu Nahrungsbrei zersetzt wurde. Es handelt sich hier um eine Art Turbo-Verdauung, bei der sich Leber und Dünndarm bis auf das Dreifache vergrößern. ( Beitrag: Das Innenleben der Schlange, arte Archiv).

Die Schlange verkörpert die Kraft der Erneuerung und in diesem speziellen Fall die besondere Fähigkeit der Verarbeitung/Verdauung extrem großer Brocken in sehr kurzer Zeit. Ob man dies nun will oder muss, in beiden Fällen bedeutet dies eine durch Höchstleistung erreichte Veränderung.

Durch Zufall bin ich auf den Artikel über das „Innenleben der Schlange“ gestoßen und die Beschreibung der Schlangenverdauung ist sinnbildlich für das Erleben des Lemongrass-Duftes. Ich hätte dafür kein besseres Bild finden können.

Lemongrass arbeitet im Inneren, stößt Verkrustungen ab und deckt Themen und Wünsche auf, die unter der Oberfläche der bewussten Wahrnehmung liegen, wie etwa die eigenen Bewältigungsstrategien, die Leidensbereitschaft und die damit verbundenen Grenzen. Wie viel vertrage ich? Wie groß sind die Bissen, die ich verdauen kann?

Wenn sich bereits Unverdauliches im Inneren angesammelt hat, möge dies tatsächlich den körperlichen Stoffwechsel oder im übertragenen Sinne Erfahrungen, mit denen man nicht fertig geworden ist, betreffen, dann gibt Lemongrass die Initialzündung für eine tiefgreifende Bearbeitung, jedoch in Form einer extremen Verstoffwechselung, der man auch gewachsen sein muss!

Der kompromisslose Eingriff von Lemongras unterstützt radikale Entscheidungen, wenn diese zur Erhaltung der eigenen Gesundheit nötig sind und hilft, den Mut aufzubringen, Blockaden „in Salzsäure aufzulösen“ und sich an den resultierenden Veränderungen zu nähren und zu wachsen.

Affirmation: „Ich lasse tiefgreifende Veränderungen geschehen!“

Duft: Cymbopogon flexuosus, Nepal

Verwendeter Pflanzenteil: Kraut

Gewinnung: Destillation

Hüterin des Seelenkerns – Tuberose

20 Apr

Wenn sich die weißen Blüten der Nachthyazinthe öffnen, entströmt ihnen ein narkotischer, süßer und leicht würziger Duft mit einem Hauch von Zimt.

Die Tuberose agiert ähnlich wie Jasmin im Verborgenen, in der Nacht, im Urgrund der Seele. Mit ihr senkt sich der Schleier des narkotischen, tiefen Schlafes und geleitet die Seele durch die archaische Traumlandschaft – auch am Tag.

Mit Bestimmtheit dringt sie bis tief ins Innere vor bis an Orte, die man selbst nur selten besucht hat. Leise, geschmeidig, gleitend.

Über eine Woche hat der Duft der Tuberose Material aus meinen Seelentiefen geborgen und hat mir Zugang verschafft zu meinem emotionalen Gedächtnis. Sie hat eine Schleuse vom Herzen her geöffnet und verschiedene bedeutsame mit Herzblut vermischte Erinnerungen offenbart.

Im Beisein der Tuberose erinnert sich das Herz: gespeicherte Gefühle, die (noch immer) aus dem Unbewussten heraus das Leben im Hier und Jetzt zu beeinflussen wagen, werden aufgegriffen und gezeigt. Interessanterweise werden neben den größten Verlusten  und Enttäuschungen auch die größten Triumphe und Glücksmomente aus dem Seelenleben akquiriert. Die Süße neutralisiert die Bitterkeit!

Nach einigen Traumnächten mit Tuberose fühlt sich mein Unbewusstes plötzlich viel plastischer und vielschichtiger an. Es scheint als seien unter der normalen Traumlandschaft oder dem, was ich normalerweise als Unbewusstes wahrnehme, noch weitere, tiefere Schichten. Während ich tiefer sinke, glätten sich gleichzeitig die Wellen meiner emotionalen Seelenwelt, ein merkwürdiger Vorgang der Abstraktion setzt sich in Gang.

Es ist ein Schwellenbereich in mir, an dem die konkrete Wahrnehmung des Selbst ins Abstrakte übergeht, die Mündung, an der das Seelenschiff aufs offene Meer segelt, um in die unendliche Weite der Schöpfung einzutauchen.

Um mich herum wird es leer und leise, das ICH fühlt sich an wie eine kompakte pulsierende Kugel – mein Seelenkern. Dort spiegelt sich das eigene menschliche Sein in seiner hellsten und reinsten Form. Hüllenlos, bedingungslos, makellos, mühelos, unantastbar.

In den tiefsten Tiefen des Herzens glüht ein geheimer, ewiger Lebensfunke als Urform der eigenen Identität. Die Botschaft der Tuberose ist der Energieerhaltungssatz der Seele: alle Energie bleibt erhalten, nichts geht je verloren, alles wandelt sich und nimmt andere Formen an.

In der Duftlandschaft der Tuberose mag man sich verlieren, um sich am Ende wiederzufinden. Die als verloren geglaubten Splitter der Seele, können im neuem Gewand erkannt und wiedergefunden werden und das ist die zutiefst heilsame Erfahrung mit der Hüterin des Seelenkerns.

The pain of yesterday is the strength of today. Paulo Coelho

Affirmation: „Nichts geht je verloren, alles wandelt sich!“

Duft: Polianthes tuberosa, Indien

Verwendeter Pflanzenteil: Blüte

Gewinnung: Ölextraktion

Fastenzeit – Detox Kur mit ätherischen Ölen

29 Feb

Fasten bedeutet Leben ohne Nahrung. Wer sich schon einmal auf dieses Abenteuer eingelassen hat, weiß, dass es beim Fasten nicht ums Abnehmen geht, sondern um einen Lösungsprozess, um Entgiftung und Reini-gung und um die Aus-einandersetzung mit sich selbst.

Durch das Überangebot an Nahrung nehmen wir häufig mehr zu uns als unser Körper eigentlich verarbeiten kann. Zudem gerät der Säure-Basen-Haushalt durch den Genuss von Nahrungsmitteln, die bei der Verdauung Säuren im Körper freisetzen, sowie durch Stress und mangelnde Bewegung schnell  ins Ungleichgewicht.

Die Folgen der Übersäuerung sind z.B. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Muskelverspannungen, Bindegewebsschwäche oder empfindliche Haut.

Während des Fastens  dürfen die Leber, die Nieren, die Lungen, der Dickdarm und die Haut Urlaub machen. Mit der körperlichen Entgiftung geht meist auch ein psychischer Lösungsvorgang einher. Die durch das Fasten freigesetzte Energie kann dazu genutzt werden, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen und zu neuen Ufern aufzubrechen.

Dr. Hellmut Lützner beschreibt das Fasten in seinem Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ so:

  • Fasten ist eine naturgegebene Form menschlichen Lebens
  • Fasten bedeutet, dass der Organismus durch innere Ernährung und Eigensteuerung aus sich selbst leben kann
  • Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, aber auch seine Seele und seinen Geist
  • Fasten ist ein starker Impuls, die eigene Lebensweise zu ändern, falls dies nötig ist

Die Anwendung ätherischer Öle während der Fastenzeit kann die Entgiftungsprozesse im Körper effektiv unterstützen und dabei helfen, den Körper von Stoffwechselprodukten zu befreien und den Kreislauf zu stabilisieren.

Außerdem können ätherische Öle psychisch kräftigend wirken, neuen Schwung geben und Veränderungsprozesse einleiten.  Auch in Meditation und Innenschau können Düfte interessante Einsichten zu Tage fördern.

Meine Detox-Düfte

Zitrone: klärend, tonisierend, mental strukturierend, unterstützt die Leberfunktion, Wachmacher, vermittelt ein Gefühl von Sauberkeit Die Kunst der Subtraktion – Zitrone

Grapefruit: verbindet mit dem eigenen Energiefluss, tonisierend, fördert die Fettverbrennung, belebend und aufmunternd Flow – Grapefruit

Koriander: unterstützt alle Stoffwechselvorgänge und leitet Gifte aus, stärkt die Verdauungsorgane  Detox Agent – Koriander

Rosmarin verbenon: unterstützt die Leberfunktion, kurbelt die Fettverbrennung an, wirkt blutreinigend, vitalisierend, ausgleichend, hilft das richtige Maß zu finden Die perfekte Welle – Rosmarin verbenon

Rosmarin cineol: atemstimulierend, entgiftet die Lunge, belebend, kreislaufanregend, hebt den Blutdruck, wachmachend, steigert das Durchhaltevermögen

Wacholder: durchblutungsfördernd, stabilisierend, unterstützt bei psychischer Bewältigung von Detox-Prozessen, Verarbeitung negativer Gefühlszustände Wächter der Nacht – Wacholder

Lavendel: hilft bei Unruhezuständen, Kopfschmerzen und bringt den Lymphfluss in Gang, unterstützt die Hautfunktion,  schlaffördernd und entspannend Blue Angel – Lavendel (Berg-)

Angelikawurzel: immunstärkend, blutreinigend, belebend, herzstärkend, durchblutungsfördernd, innerlich aufrichtend, angstlösend, psychisch stabilisierend Krieger des Lichts – Angelikawurzel

Bevor man sich für eine Fastenkur entscheidet, sollte man mit seinem Hausarzt Rücksprache halten, ob diese Methode für einen selbst geeignet ist. Außerdem ist es empfehlenswert, sich an einem strukturierten Leitfaden zu orientieren, da vor und nach dem eigentlichen Fasten Entlastungs- und Aufbautage und insgesamt eine gewisse Planung nötig ist.

Buchtipps:

Wie neugeboren durch Fasten, Dr. med. Hellmut Lützner

Säure-Basen-Balance, Prof. Dr. Jürgen Vormann

Das Säure-Basen-Kochbuch, Monika Lohmann

Fortsetzung folgt….Detox – Aroma-Rezepte für die Fastenzeit

Vom Haben zum Sein – in der Dufterfahrung

6 Feb

Was wir haben, das soll uns keiner mehr wegnehmen. Der Besitz spielt in unserer Kultur eine wichtige Rolle, so dass wir sogar unsere Krankheiten besitzen und indem wir das tun, distanzieren wir uns gleichzeitig von ihnen.

Der Psychoanalytiker Erich Fromm beschreibt dies in seinem Werk „Haben oder Sein“ so:

Abgesehen von Menschen gibt es eine endlose Reihe von Dingen und sogar Gefühlen, die als Eigentum erlebt wer-den, zum Beispiel Gesundheit und Krankheit.

Leute, die über ihre Gesundheit sprechen, tun es im Gefühl des Besitzes. Sie sprechen von ihren Krankheiten, ihren Operationen, ihren Behandlungen, ihrer Diät, ihren Medikamenten.

Damit die Krankheit aber wieder verschwindet, muss man in einen Prozess der Krankheitsverarbeitung und Krankheitsbewältigung eintreten. Dies bedeutet den Übergang vom Haben-Modus zum Sein-Modus und damit das Erleben verschiedener (möglicherweise unangenehmer) Zustände.

Der Sein-Modus ist am Lebendigen orientiert, an der schöpferischen Kraft im Menschen und mit Hilfe ätherischer Öle fällt es leichter, sich auf dem Weg vom „Haben“ zum „Sein“ zu machen.

Die Dufterfahrung bietet einen passenden Rahmen für Veränderungen und zudem die Möglichkeit, die Themen, von denen man sich bereits distanziert hat, näher kommen zu lassen, um dann erneut die Entscheidung treffen zu können, sie zu behalten oder sie loszulassen.

Die Düfte lenken die gesamte Aufmerksamkeit auf das Geschehen im Hier und Jetzt, im eigenen Selbst, im Körper, und fokussieren die Lebensenergie im Organismus darauf, Harmonie herzustellen. Im Zuge der Dufterfahrung erscheint das, was man zuvor als „Sicherheit“ behalten wollte vielleicht plötzlich als überflüssig.

Die Existenzweise des „Sein“ beschreibt Erich Fromm wie folgt:

Es bedeutet, sich selbst zu erneuern, zu wachsen, sich zu verströmen, zu lieben, das Gefängnis des eigenen isolierten Ichs zu transzendieren, sich zu interessieren, zu lauschen, zu geben.

Duftende Helfer für Meditation und Innenschau

13 Dez

Ein stilles Plätzchen im botanischen Garten, Berlin, unweit der Schwarzkiefern

Jeder Duft erzählt seine eigene Geschichte, man muss nur aufmerksam lauschen.

Es sind Geschichten ohne Worte, magische Erlebnis-Pakete voller Gefühl, Bilder, Stimmung, Szenarien manchmal jenseits von Zeit und Raum, volle intensive, sinnliche Erfahrungen.

Das Besondere an der Meditation mit Düften ist, dass die Aufmerksamkeit auf bestimmte Themen gelenkt wird, die der jeweilige Duft vermittelt.

Deswegen eignet sich die Innenschau mit Düften besonders, wenn man sich mit einem bestimmten Thema intensiv beschäftigen möchte oder die Meditation energetisch mit einer bestimmten Qualität aufladen möchte. Dies können z.B. die Themen Liebe, Kraft, Schutz oder Freiheit sein.

Die nonverbale Duftbotschaft eignet sich auch wunderbar als Ergänzung zur Rezitation eines Gebets, Segensspruches oder Mantras oder für bewegte Formen der Meditation (Yoga, Geh-Meditation).

Auch die körperlichen Funktionen wie z.B. Blutdruck und Atmung werden durch Düfte ebenso beeinflusst wie der Gehirnstoffwechsel. So kann mit Hilfe verschiedener Düfte der Alltag verlassen und die meditative Entspannung leichter erreicht werden.

In der Stille, wenn man in sich selbst ein großes weites Feld aufmacht und Platz geschaffen hat, dann zeigen sich die Duftpersönlichkeiten in all ihrer Pracht und fungieren häufig als Begleiter, Lehrer und Informationsträger.

Eine Duftmeditation ist im Prinzip mit jedem Duft möglich, es gibt aber einige wunderschöne Düfte, die Ruhe, Weisheit, Kontemplation und Stille fördern und die Verbindung zum eigenen Wesenskern  unterstützen.

Eine kleine Auswahl  habe ich hier exemplarisch aufgelistet. Die Links führen zu den jeweiligen Einträgen im Aroma Journal:

Angelikawurzel: ist das ewige Licht in der Dunkelheit, erhellt Seele und Körper, agiert in der Meditation als Fackelträger, schenkt Mut, Kraft, bietet Schutz und macht Mut.

Vetiver: hilft sich im gegenwärtigen Augenblick fest mit der haltenden Erdenergie zu verbinden, sich zu verwurzeln, um dann nach oben wachsen zu können. Vetiver schenkt das Ur-Vertrauen, die Räume des eigenen Bewusstseins zu erkunden und dort seine Heimat zu finden.

Zeder: zentriert, macht die eigene tragende Achse spürbar, hilft, sich zu seiner vollen Größe aufzurichten und über sich selbst hinaus zu wachsen. Bietet Stabilität im Spiel der Wandlung und dient als fester Bezugspunkt für die wandernde Seele. Vertieft die Atmung, schenkt Ruhe und Umsicht.

Sandelholz: vergoldet das Herz, macht die Herzqualität erfahrbar, schafft Bewusstsein für die eigene Zeit und Zeitlosigkeit, sanfte Stütze auf dem spirituellen Weg, hält seine schützende Hand über den spirituell Suchenden, verbindet mit dem höheren Selbst und dem göttlichen Funken.

Rose: öffnet das Herz, weitet das Bewusstsein für die universelle Liebe, für Miteinander, Mitgefühl und Nächstenliebe, schenkt Herzenswärme, verbindet das eigene Selbst mit dem Kosmos und dem großen energetischen Netzwerk zwischen allen Lebewesen.

Weihrauch: führt in die Stille, befreit vom Lärm der Gedanken, beruhigt und vertieft die Atmung, lenkt Aufmerksamkeit auf die Atempausen, Ruhe dehnt sich aus, tiefes Vordringen zum eigenen Wesenskern möglich.

Narde: weitet die Wahrnehmung, unterstützt Sinnsuche, Auflösung von Dualität, Erfahrung des „All-Ein-Sein“, Spiel mit Raum und Zeit.

Die Beschreibung enthält eine selektive Auswahl einiger, jedoch lange nicht aller Eigenschaften der genannten Düfte, die aus meiner eigenen Erfahrung heraus bei der Duftmeditation eine Rolle spielen. Es kann durchaus sein, dass sich die Duftthemen bei anderen Meditierenden aufgrund der Wahrnehmung und des Lebenshintergrundes etwas anders zeigen, jedoch wird das archetypische Grundthema bestehen bleiben.

Für die Duftmeditation 3-5 Tropfen in die Duftlampe geben und den Duft in Meditationshaltung bewusst einatmen oder einen Tropfen des ätherischen Öls auf einen Wattebausch oder direkt auf die Handflächen geben, diese vor Mund und Nase halten und mehrmals tief einatmen.

 Duftmeditation in Stichworten…

Den Alltag verlassen – eine bequeme Sitz- oder Liegeposition einnehmen – die Augen schließen – ruhig und gleichmäßig (den Duft) einatmen – Sich öffnen – abwarten ohne zu erwarten – konzentriert bei sich bleiben – erleben.

Reise ins Reich der Krafttiere – Räuchern mit Copal

7 Nov

Die Hochkulturen der Azteken, Maya und Inka brachten ihren Göttern Rauchopfer mit Copal dar. Das Copalharz galt als göttliches Geschenk der Lebensenergie an die Menschen und als Speise der Götter.

Die drei Arten des Copals (blanco, oro, negro) wurden den Menschen mythologisch betrachtet von drei verschiedenen Jaguaren gebracht.

Der Jaguar wurde als Krafttier besonders verehrt, da er mit der Kraft der Sonne assoziiert wurde und die Macht des höchsten Gottes Tezcatlipoca (=rauchender Spiegel) als Krafttier verkörperte, das heißt Mut, Stärke, Autorität und reine Lebensenergie.

Copal war und ist in Mittelamerika ebenso populär und verehrt wie bei uns der Weihrauch. Auch zu den alljährlichen mexikanischen Feierlichkeiten zu Ehren der Ahnen – dem Totenfest – wird in Häusern und auf Friedhöfen mit Copal geräuchert. Mit dem aufsteigenden Rauch werden die Herzens-Botschaften an die Götter geschickt.

Weiß und Schwarz – Tag und Nacht – Räuchern mit Copal (Protium copal)

Während meiner Duftübung mit Copal blanco und negro ist bei mir der Eindruck entstanden als handele es sich um zwei Seiten derselben Medaille.

Während der weiße Copal eine helle, nach oben strebende, leichte und luftige Energie versprüht, zeigt sich der schwarze Copal als balsamische, erdige, nach unten und innen führende, leicht süßliche und bergende Kraft. Nacheinander geräuchert ergänzen sich die beiden Düfte als Tag und Nacht zu einer Einheit.

Der Copal blanco eignet sich in seiner frischen Art gut zum Klären und Reinigen des Geistes und der Atmosphäre, während mich der Copal negro mehr zur inneren Einkehr und zum archaischen Teil meiner selbst führt. Beide Sorten nehme ich als wohltuende und heilende Impulse wahr.

vor meinem inneren Auge zeigt sich mit der Räucherung von Copal negro besonders ein Aspekt der aztekischen Mythologie.

Die Azteken glaubten, dass jeder Mensch vom Zeitpunkt seiner Geburt an von einem Krafttier auf seinem Lebensweg begleitet wird, dem sogenannten Nahualli. Dies bedeutet „Schattenseele“ und wurde als Totem, als tierisches Gegenstück zur Menschenseele aufgefasst. Dieser spirituelle Begleiter sollte den Menschen auf seinem Lebensweg unterstützen, ihm seine Kräfte leihen und ihn vor Gefahren schützen.

Das bekannteste Nahualli ist wohl der Jaguar, es gibt aber auch den Quetzal, die Ameise, den Kolibri, den Kojoten, den Falken, den Ozelot, den Wolf, den Truthahn, den Schmetterling, den Leguan und viele mehr…

Mit dem Duft des Copal habe ich eine Reise zu meinen Krafttieren gemacht, mich in sie verwandelt und aus ihren Augen in die Welt geschaut. Dies gibt Ruhe, Kraft und Zuversicht. Gerade wenn man bestimmte Bereiche seiner Persönlichkeit stärken möchte, kann es eine große Hilfe sein, sich bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten mit Hilfe eines Krafttieres bildlich vor Augen zu führen.

Wenn es gelingt, imaginär in die Haut des Nahualli zu schlüpfen wird manchmal ganz leicht aus einem „Ich kann nicht…“ ein „Ich mache es wie mein Nahualli…“ Den Krafttieren zu begegnen ist sehr inspirierend, spannend und erheiternd. You never walk alone…

PS: Copal oro hatte ich als Räucherharz nicht zur Hand und kommt deshalb im Artikel nicht vor.

Sesam öffne dich – Elemi

28 Okt

Aus dem Nichts heraus stehe ich plötzlich barfuß in einem wilden, tropi-schen Urwald mit Flechten, Orchideen und viel Grün.

In der ersten Milli-sekunde bewurzeln sich die Fußsohlen fest im Erdboden, so als würde man einen Sicherheits-gurt anschnallen, im nächsten Moment löst sich wie von Zauberhand eine kreisrunde Erdscholle im Radius von 3 Metern um mich herum, um dann wenig später um 180 Grad um die eigene Achse zu wirbeln. Mit einem dumpfen Geräusch schließt sich die Erdoberfläche wieder und alles ist still.

Nur, dass der oberirdische Teil des Urwaldstückes, auf dem ich stand, plötzlich unterirdisch ist und umgekehrt. Meine Welt steht auf den Kopf und ich mit ihr.

Ich fühle mich als wäre ich durch eine geheime Falltür in eine versteckte Schatzhöhle gefallen. Habe ich etwa ohne es zu wissen eine geheime Formel gesprochen, das Sesam-öffne-dich?

Ich nehme an, es handelt sich um eine nonverbale Formel, ein Anschwellen innerer Bereitschaft, sich nach innen zu wenden, für sich zu sein, abzuschalten, sich zu sammeln und nachzusinnen. Und Elemi ist mein Reiseelixier à la Alice im Wunderland.

Meinen inneren Raum habe ich mir immer als Garten vorgestellt und je öfter ich dort war, umso vertrauter wurde der Ort für mich. Und überdies gestaltete ich mir meinen inneren Garten genau so wie ich es wollte, mit üppiger Vegetation, alten Bäumen, bunten Blumen und einem gemütlichen alten Korbsessel mit einer warmen Wolldecke für kühlere Tage. Manchmal gestaltete sich der Garten auch selbst, eigenwillig, und manchmal bekam ich dort auch Besuch.

Der innere Garten wurde zu meinem Wohnzimmer, zu einem Refugium, einem vertrauten Ort, der immer auf mich wartet und den ich immer dabei habe.

Ich glaube, dass es vielen Menschen nicht bewusst ist, dass man in seinem Inneren eine Wohnung einrichten kann, genau wie in der äußeren Welt.

Die Botschaft des Elemiduftes ist, den inneren Raum wahrzunehmen, ihn sich zu eigen zu machen, ihn auszufüllen und zu bewohnen, um sich am Ende darin wohl zu fühlen, Geborgenheit und Schutz und eine Heimat für seine Ideen und Visionen zu finden.

Elemi hilft in einen meditativen Ruhezustand zu gelangen und innere Bilder entstehen zu lassen. Ähnlich wie beim Weihrauch gibt der regelmäßige Atem die Struktur vor, an die man sich halten kann, solange die Bilder im inneren Raum noch kurzlebig und verschwommen sind.

Es ist eine Frage der Übung, bis man die Konzentration so lange halten kann, dass das innere Bild konstant bestehen bleibt. Elemi bereichert die Vorstellungskraft und schenkt Mut und Geduld, die inneren Welten zu erforschen.

Man fragt sich, was dies nun mit der Realität zu tun hat? Und warum sollte man seine kostbare Zeit ausgerechnet damit verbringen, einen imaginären Raum zu erschaffen?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil man sich dann auch andere Dinge leichter vorstellen kann, Szenarien vor dem inneren Auge durchspielen kann und damit das visionäre Denken fördert. Der Duft von Elemi katapultiert dich in die Welt, die du innerlich erschaffen willst und ist damit ein toller Duft um auf Visionssuche zu gehen. Und was im Innen lebt kann sich im Außen manifestieren.

If you can dream it you can do it!

Darüber hinaus eignet sich Elemi hervorragend, sich zurück zu ziehen, den Zugang zu den inneren Ressourcen herzustellen, neue Kraft zu tanken und sich in relativ kurzer Zeit zu regenerieren.

Affirmation: „Ich erschließe meinen inneren Raum !“ „Ich baue ein Refugium!“

Duft: Canarium luzonicum, Philippinen

Verwendeter Pflanzenteil: Harz

Gewinnung: Destillation

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